Wahrscheinlich sind Filme meine Religion. Naja, vielleicht auch nicht (das erinnert mich wieder daran, das ich mal einen längeren Post über mein merkwürdiges (oder gespaltenes) Verhältnis zum Glauben schreiben wollte….). Ich weiss es nicht. Aber ich habe Samstag Mittag um Punkt 12 (ein Zeichen?) “There will be blood” gesehen, den neuen Film von meinem Lieblingsregisseur Paul Thomas Anderson (Hard Eight, Boogie Nights, Magnolia, Punch Drunk Love) und irgendwie ist jetzt alles anders oder so. Es hat mich auf jeden Fall umgehauen. Vielleicht weil ich gerade Umhauempfänglich bin (siehe vorigen Post), vielleicht aber auch (und das ist wohl wahrscheinlicher) weil der Film so brilliant ist. Wer mehr über dieses (fast übersinnliche) Erlebnis lesen will, der gehe bitte hier zu den Filmfreunden (wo man sowieso immer vorbeigucken sollte). Wer mehr Klammern (ja, gib sie mir) haben will, dem seien an dieser Stelle die Tasten Shift (die mit dem Pfeil nach oben) und die Tasten 8 sowie 9 wärmstens ans Herz gelegt.


Hab’s gelesen. Du bist schuld, dass ich mir den jetzt ansehen werde… Von ‘Magnolia’ höre ich auch immer wieder nur Gutes, hab’ den aber nicht gesehen. Cruise, weisst schon.
Muss man den denn gesehen haben? Trotz Crusie?
Und: wie kommt es eigentlich, dass ich mir Day-Lewis’ Gesicht nicht merken kann?
Am Donnerstag läuft der in den Kinos an. Babysitter ist schon bestellt.