Noch ein letztes Mal, vor dem Reset:

Was mich an dieser Lesereise so berührt hat, ist die Tatsache das danach, als alle wieder zu Hause waren und vor dem Rechner sassen, sie bemerkten was sie besonderes erlebt haben. Auf solch einer Tour selbst, denkt man da nicht drüber nach. Vor der Lesung ist nach der Lesung. Lesen, feiern, Hotel, Auto. Lesen feiern, Hotel, Auto. Lesen, feiern, Hotel, Auto. Der klassische Tagesablauf. Aber wenn man dann wieder alleine vor dem Computer sitzt, die Stille des Heims im Nacken, die Ruhe zu Hause zu sein. Wenn man nicht mehr irgendwo sein muss, wo die Leute schon auf einen warten. Wenn man nicht mehr dafür Sorge tragen muss, das Zuhörer auch was zum zuhören kriegen, dann reflektiert man. Beginnt nachzudenken. Guckt aus dem Fenster und sieht zigtausende von absurden oder lustigen oder einfachen oder ärgerlichen oder dramatischen oder langweiligen oder entzückenden oder spannenden oder brutalen oder bescheuerten oder wasweissich Situationen vor dem geistigen Auge ablaufen. Und dann senkt man die Finger auf die Tastatur (Hey! Wir sind schliesslich immernoch Blogger! Ausser Rose..;)) und schreibt etwas mit Seele. Mit Herz. Kurz: Was einen berührt hat. Und das liest sich dann so oder so oder so oder so.

Und dann denkt man auch nochmal selber zurück und dann fällt es einem auf. Dann weiss man was das ganze noch besonderer gemacht hat, als es eh schon war. Dann weiss man woran es lag, das es sich immer so einmalig anfühlte:

Wir sind mit dem Sommeranfang durchs Land gereist. Wir haben den Sommeranfang im ganzen Land erlebt. Wie die Menschen aufgehen, wegen der Sonne. Die Wärme überall. Die Sonnenbrille als wichtigstes Utensil (das mir am letzten Tag auch noch kaputt ging…). Ach Sommer, schön das du da bist, schön das du dabei warst. Als 7. Tourmitglied. Ach Weltfrieden, wie gefällst du mir.

1 Trackback

  1. MC Winkels weBlog » Blog Archive » Eine Lesereise dur [...]

3 Friedenstauben

  1. Habe ich auch schon gedacht. Ohne den gelben Shizznit wäre die Energie längst nicht so positiv gewesen.
    Im T-Shirt durch München, Köln, Hamburg und Berlin - im April.
    Sou muddat sien!

    Kommentar von MC Winkel - 17. April 2007 um 09:40 Uhr
  2. Man könnte auch sagen, wenn Engel reisen…

    Die eineschöneBetrachtungdanke Besucherin

    Kommentar von besucherin - 17. April 2007 um 11:29 Uhr
  3. Du Wasserstoff-Flitzpiepe,
    du warst also in Hamburg und hast dich NICHT!!! gemeldet-nicht mehr gut zu machen-WAR, HUH, That´s what it´s good for….. Hoffentlich haste dich ganz doll verhaspelt. Mit freundlichsten Grüßen Sara Kelly-Husain, die Erste

    Kommentar von sara - 17. April 2007 um 15:51 Uhr

Deine Friedenstaube