Dinge, die ich mag Pt.1

Manchmal bleiben Tabs in meinem Browser tagelang offen und dann weiss ich nicht wohin damit. Dafür mache ich nun “Dinge, die ich mag” in der Hoffnung, der Rubrik möge nicht das gleiche Schicksal beschert sein, wie so vielen anderen Serien, die ich auf meinem Blog gestartet habe: Sie kamen nie über eine Folge hinaus…:)

- Emma Zissou (eigentlch Annika) ist ein Mädchen, das man den ganzen Tag im Arm halten und knuddeln möchte. Ich bin mir gar nicht sicher, ob sie das so gerne hört, aber isso. Sie nennt sich selber “Lausemädchen” und nichts könnte sie treffender bezeichnen. Ich kenn die schon lange von Twitter, hab sie vor kurzem mal “in echt” auf einer Geburtstagsparty getroffen, wo ich sie auch sehr lustig und knuffig fand und habe nun, nach gefühlten 1000 Jahren, auch mal ihr Blog entdeckt, welches ich euch empfehle, für die kalte Jahreszeit, wo es auch ganz schön ist, sich mal etwas niedliches anzusehen.

- Bei diesem Comic, auf den ich durch Malte aufmerksam geworden bin, hatte ich schon so einen kleinen Kloss im Hals.

- Hahahahahahahahahaha!!!!


[YouTubeDirektAberMalSoGarNichtGay]

- Alter! Was für ein Freak, auf den ich deswegen unheimlich neidisch bin!


[YouTubeDirektMattTennerLover, via Wr.ong]

- Als Abschluss noch einen meiner Lieblingstweets der vergangenen Wochen:

“Kommt für mich total überraschend, dass jemand, den seine Eltern Konstantin Neven genannt haben, Kommunikations- oder Empathiedefizite hat.”

Von @Bandsalat. Grossartig.



Wie der Nikolaus mal nur durch einen Engel doch noch zu uns gekommen ist…

Die folgende Geschichte ist vielleicht gar nicht mal so besonders spannend oder spektakulär. Aber sie ist mir heute Abend passiert und sie hat mich so dermaßen gerettet und sie ist 100% weltfriedisch, also wo, wenn nicht hier?

Mit Nikolaus ist das ja so eine Sache: Jedes Jahr wenn die Vorweihnachtszeit losgeht, gibt es diverses zu tun. Zum Beispiel den Adventskalender machen. Ich mache schon seit Jahren traditionell bei uns immer zwei Adventskalender auf einmal, weil meine beste Freundin, nur weil sie ein Jahr älter ist als ich, nicht auf ihren Kalender verzichten wollte, wenn schon unsere Tochter einen bekommt. Also gut, mach ich eben zwei auf einmal. Mach ich ja ehrlich gesagt auch gerne, weil die sich beide immer so sehr darüber freuen. Was man aber in dem Stress den schon der Kalender im Vorfeld bedeutet, gerne mal vergisst ist der Nikolaus.

Ich hab am Freitag auf einer sehr netten Party bis in die frühen Morgenstunden aufgelegt, bin dann nach Hause und musste nur wenige Stunden später wieder aufstehen. um einen Freund in der Mitte der Stadt zu treffen. Danach bin ich wieder zu meinen Mädels gefahren. In einem ruhigen Moment (sprich: In einem Moment, in dem unsere Kleine nicht mit uns in einem Zimmer war) habe ich das große Mädchen gefragt, was sie denn zu Nikolaus besorgt hätte, denn der wäre ja schon am Montag morgen. Gut, ich hätte mir auch vor ihren Augen mit einem rostigen Brotmesser versuchen können den Daumen aus Spaß zu amputieren, der Gesichtsausdruck wäre in etwa dergleichen gewesen. Sprich: Sie hatte Nikolaus nicht auf dem Schirm und total vergessen. Ich war zwar kaputt und verkatert, aber mein Problem ist immer: Wenn ich wach bin, bin ich wach. Ich hätte mich also sowieso nicht hinlegen können und bot deshalb an, ja noch mal loszugehen und die Sachen zu besorgen. Erleichterung machte sich breit.

Samstag Nachmittag, Toys´r´us. Ich geh da ja ehrlich gesagt, seitdem in meiner Kindheit ungefähr eine Autostunde von uns entfernt der erste Laden dieser Kette in Deutschland eröffnet hat und meine Mutter mit mir mal da hin gefahren ist, saugerne zu denen. Meterhohe Regale voller Spielzeug, was will man mehr? Auch an meinem Traum mal für eine Nacht in einem Toys´r´us eingeschlossen zu sein und spielen zu können, was ich will, hat sich seit meiner Kindheit nicht viel geändert. Gut, er ist zwar ergänzt durch den kleinen Nebensatz “, nackt mit einer ebenfalls nackten Cameron Diaz und einer Flasche feinstem Bourbon.”, aber der Traum ist im Prinzip immer noch der gleiche. Allerdings und das muss man in aller Entschlossenheit sagen, es gibt eine Kombination, die nicht gut funktioniert: Einen Kater und die rosa Mädchenabteilung. Ich hätte gerne mal eine Statistik wie oft da schon der Boden gewischt werden musste - andererseits habe ich manchmal Angst das dann raus käme, das ich der einzige Mensch der Welt bin, der sich mit einem Kater in ein Spielzeuggeschäft traut. Deswegen hab ich noch nie nachgefragt.

Aber ich musste jetzt hier durch und das Nikolausgeschenk holen. Also hab ich mich todesmutig in die rosa Landschaft gestürzt und nach einigem suchen auch das richtige gefunden (so komisch Anziehpuppen, die anscheinend gerade megamässig angesagt sind, sagt zumindest meine Tochter, was mich wieder schmerzhaft spüren lässt: Ich bin raus.). Dann habe ich noch diversen Süßkram eingepackt und ab zur Kasse. Gut, was hier wie „Rush and Go“ klingt hat in Wirklichkeit schätzungsweise eine Stunde gedauert, weil ich die ganze Zeit so unentschlossen war, aber sei’s drum. Nun hatte ich alles was ich brauchte und konnte beruhigt zurückfahren. Und jetzt kommt das nächste Problem: Wenn ich mit einer überdimensional großen Tüte des Spielzeuggeschäfts nach Hause kommen würde, dann könnte es gut sein, das meine 9-jährige Tochter den Braten riecht. Denn natürlich ist der Nikolaus nach wie vor real. Oder zumindest möchte sie es so und wir spielen mit. So macht das ja auch mehr Spaß.

Die Frage war nun: Wohin mit dem Zeug. Und da kam mir die rettende Idee: Der Kiosk unten im Haus. Mit dem Jungen, der den macht, bin ich wirklich gut bekannt. Ich weiß jetzt nicht wie ich das anders ausdrücken soll, denn wir sind ja keine Freunde, aber wir sind immer cool miteinander und er freut sich immer wenn ich in den Laden komme und schenkt auch meiner Kleinen immer Lollis und so. Ein saulieber Kerl auf jeden Fall. Und natürlich war es für ihn auch kein Thema, das ich die Tüte da deponiere. Ich würde sie Sonntag Abend abholen und er war cool damit.

Der Samstag verging. Sonntag morgen hab ich im Kiosk meine Sonntagszeitung geholt und noch gesagt “Ich hol die Tüte heute Abend, bis später!”. “Jaja, bis später!”, rief er und ich war aus der Tür. Nun haben wir einen sehr entspannten Sonntag verbracht mit einem Flohmarktbesuch, einer Weihnachtsgeschichtenlesung für Kinder in einem süßen Laden und einem anschließenden Essen in einem meiner (tatsächlich hauptsächlich wegen dem Essen) hiesigen Lieblingsrestaurants, bevor wir dann nach Hause fuhren. Dort hat die Kleene noch einen Brief an den Nikolaus geschrieben. Und ein Bild für ihn ausgemalt. Und einen Tisch für ihn vor der Tür dekoriert. Mit einem Glas Milch und einem Tellerchen Plätzchen. Und dann haben wir noch unsere Schuhe geputzt. Und auch rausgestellt. Und dann konnte Madame ins Bettchen.

Ich hab ein bisschen gewartet, ein bisschen Fern gesehen und eine meiner Lieblingssendungen geguckt. Dann hab ich damit gerechnet, das die Kleine schläft. Nun konnte ich loslegen. 23 Uhr. Der Kiosk, hatte mir der Junge mal gesagt, habe immer bis mindestens 24 Uhr auf, ich war also perfekt in der Zeit.

Unschwer zu erraten, was dann geschah: Ich ging runter und stand vor der verschlossenen Tür eines Kiosks in dem auch das Licht komplett aus war und no sign of life inside. Vertigo-Fahrt auf mich. “NEEEEEEEIIIIN!!!!” ruft es durch meinen Kopf. Wie kann die einzige Schwachstelle, in meinem ansonsten wasserdichten Plan, wie kann ausgerechnet DIE eintreten? Tausende Bilder geistern mir gleichzeitig durch den Kopf: Meine enttäuschte Tochter, ihre nicht minder enttäuschte, aber dazu auch noch saure Mutter, mein gestresstes Gesicht beim Anblick der Szenerie, nein, so weit durfte es nicht kommen. Mein Hirn generierte eilig Notfallpläne: Mehrer Spätis in der Umgebung würden noch aufhaben. Ich werde mir wohl da mehrere Süßigkeiten zusammenstellen müssen und hoffen, das ich in einem auch noch etwas Spielzeugartiges finde, was durchaus vom Nikolaus sein könnte. Oh Verdammt. Das würde nicht der festliche Super-Nikolaus-Morgen, wie wir uns den vorgestellt haben. Warum muss ich auch immer so unglaublich verpeilt planen. Wahnsinn. Ich bin manchmal echt eine Pfeife.

Ich klopfte, vielleicht wäre ja noch jemand da? Im Hinterzimmer vielleicht und ich sehe es nicht? Nichts zu machen, da ist niemand. Ich suche die Tür nach Hinweisen ab: Vielleicht, wenn sie gegen 6 Uhr aufmachen würden, vielleicht würde ich alles noch morgen früh schaffen? Der Plan ist eigentlich zu gewagt, denn wenn es Geschenke zu erwarten gibt ist meine Tochter mindestens um 6 Uhr wach. Verdammt, das wird das knappste und/oder beschissenste Nikolaus aller Zeiten. Weil ich mal wieder nicht vorbereitet bin. Und da, HALLELUJA, die Rettung: Oben links in der Tür des Kiosk, ganz klein und unauffällig, eine kleiner Zettel über den Inhaber des Ladens und darunter zwei Handynummern. Verdammt, ich hatte noch nicht verloren! Gut, ich hatte jetzt mein Handy oben gelassen, aber ich war wieder im Spiel. Ich also hoch, Handy gesucht. Handy gefunden. Festgestellt das ich mal den Akku hätte aufladen sollen. Das Handy war pillepalle-leer. Warum jetzt? Was ist hier gerade los? Nun gut. Hilft ja nix. Ich also das Handy an die Steckdose gepackt. Zu lange durfte das jetzt natürlich nicht dauern, ich wollte den ja nicht ZU spät anrufen, vermutlich ist der eh schon im Tiefschlaf, wenn er seinen Kiosk schon eine Stunde früher als sonst schließt. Habt ihr jemals vor eurem Handy gesessen und ihm beim aufladen zugeguckt, als ihr es gerade ganz dringend brauchtet? Das ist vermutlich die allerschlimmste Wartezeit, die es gibt. Es würde mich kaum wundern, wenn das schon als Foltermethode eingeführt wäre und wenn nicht, dann sollte es als Update in die Genfer Menschenrechtskonventionen eingebaut werden. Dringend. Ich warte und gucke dem Bälkchen zu und zwischendurch schalte ich es immerwieder ein und gucke ihm dabei zu, wie es sich dann von selbst wieder abschaltet. Nein, ich muss die Finger davon lassen. Ich schaffe es, das Telefon nicht zu berühren. Eine ganze, geschätzte Minute lang. Können auch 45 Sekunden gewesen sein, aber immerhin. Ich hab es nicht berührt. Ungeduldig reiße ich es vom Ladegerät, denke „Das wird schon gehen!“ und stiefele damit wieder runter zum Kiosk. Vor der Tür die Ernüchterung: Ein Handy kürzer zu laden, als ich „Der Nikolaus konnte leider nicht kommen“ sagen kann, reicht nicht aus. Kein bisschen. Das Teil geht nicht an. Was mache ich nun. Ich sehe mir die erste Nummer an und merke: Hey, die ist gar nicht so schwer zu merken! Durch permanentes im Kopf vormichhinsagen, schaffe ich es die Nummer bis zur Wohnung, in die ich zurückging, zu erhalten. Dort angekommen schnappe ich mir sofort das mobile Festnetz und wähle die runtergeleierte Nummer. Niemand hebt ab und auf der Mailbox spricht auch niemand. Hab ich mir das Richtig gemerkt? Ich denke schon, ist wirklich nicht so schwer. Also noch mal angerufen. Immer noch nix. Und ein weiteres Mal die Nummer gewählt. Und wieder keinen an die Strippe bekommen. Ich werde es mit der zweiten Nummer versuchen müssen. Die habe ich mir aber nicht gemerkt, was bedeutet: Noch mal runter. Ich nehme das mobile Festnetz mit, denn es wird zwar nicht bis da reichen, vom Empfang her, aber ich würde dann die Nummer direkt eintippen und anrufen wenn ich wieder in meinem Einzugsbereich bin, können.

Also wieder runter vor den Kiosk. Die zweite Nummer eingetippt. Auf meinem Rückweg wähle ich sie direkt. Und dann das erste Wunder des Abends: Das Telefon funktioniert HIER schon! Echt weiter weg von der Wohnung und vor allem von der Telefonstation. Ging trotzdem. Wie cool! Gleich gefolgt von der zweiten Botschaft: Ich habe ihn erreicht! Er hebt ab und ist höflich wie immer, obwohl er gar nicht weiß wer dran ist. Ich erzähle ihm das ich der „mit der Tüte“ sei und sofort fällt bei ihm der Groschen. Ich erkläre schnell meine Notlage und ohne zu zögern sagt er „Ich bin in 15 Minuten da.“

Mal im Ernst: Er hätte das nicht machen müssen. Es hätte ihm easy egal sein können. Es war ja mein Fehler. Er hätte mir am nächsten Tag die Tüte geben können und sagen: „Tja, was kommst du auch so spät, ich kann ja nicht die ganze Zeit nur auf DICH warten..“ und ich hätte ihm zähneknirschend zustimmen müssen und was sagt der statt dessen? „Bis in 15 Minuten!“ und legt auf. Wenn ich einen Obelixschen Hinkelstein von der Spitze des Kölner Doms fallen lassen würde, dann dürfte das dem Sound gleichen, den der Stein gemacht hat, der gerade von meinem Herzen gedonnert ist. Ich gehe etwas früher runter, ich will ihn nicht warten lassen. Im gleichen Moment schließt er die Tür auf und geht in seinen Kiosk um das Licht anzumachen. Ich gehe sofort rein und umarme ihn überglücklich. Damit hat er offenbar nicht gerechnet, aber er freut sich auch. Es sei alles kein Problem, er wohne ja hier um die Ecke, stapelt er die ganze Zeit tief, als ich mich tausendmal bei ihm bedanke. Und als ich rausgehe sagt er noch: „Das Zeug ist doch für deine Tochter? Ich hab ihr auch noch was dazu gelegt!“.

Alter, er passt auf die Tüte auf, lässt sich aus dem Bett klingeln um dann mitten in der Nacht zu seinem Kiosk zu stapfen, um so nem Depp wie mir die Sachen zu geben, die der Depp selbst da eingelagert hat und dann hat er auch noch selber was dazu geschenkt? Jetzt mal ohne Scheiss, der Typ ist ein Heiliger. Ich weiß nicht wie das bei Moslems so ist, ob die Heilige haben oder nicht oder so, aber er ist definitiv einer. Definitiv.

Jetzt habe ich gerade alles eingepackt und schleiche mich gleich raus zu den Schuhen, um sie alle zu füllen. Morgen früh wird meine Tochter die Tür aufreissen und gucken, was der Nikoalus gebracht hat. Und sie wird ausflippen. Und sich freuen. Und ich werd mich auch freuen. Und die Mama auch. Aber ich werde erstmal eine Zeit lang noch diese Geschichte hüten. Bis meine Tochter eines Tages groß ist und im Internet surft und diese Geschichte hier entdeckt. Und dann das erste Mal erfährt, wie es „hinter den Kulissen“ war. Ja, Süße, die Geschichte hier ist nur für dich. Und ja: der Tolga hat dein Nikolaus gerettet, als du 9 Jahre alt warst. Der ist ein Heiliger.

Und ja, ich liebe dich und werde dich immer lieben, meine Kleine. Happy Nikolaus. Dein Papa.



Jetzt ist dann aber auch bald mal gut mit Wikileaks…

…nur diesen Song noch, dann hab ichs endlich ausm Kopf! :)

Assagnes Alptraum by nilzenburger



Cablegategate

Ich bin ja jemand, der, was Journalismus betrifft, entgegen besseren Wissens erstmal sehr naiv ist. Wenn ein Journalist im “richtigen” Umfeld veröffentlicht, dann unterstelle ich dem eine gewisse Grundrecherchefähigkeit und kann dann dem Artikel, sollte es nicht zu abstrus werden, folgen. Nehmen wir zum Beispiel einmal an, ein Journalist würde für die Zeit ein Blog schreiben, dann ginge ich erstmal davon aus, trotz der Form “Blogeintrag”, das er das, was er schreibt auch wenigstens minimalst überprüft hat. Vor allem wenn er schreibt, was er gelesen hat und einen Link setzt zu dem, was er gelesen hat. Somit hat die “Zeit”, das gebe ich zu, bei mir einen größeren Vertrauensvorschuss als beispielsweise die “Coupé”.

Nun habe ich auf dem Blog “Kulturkampf” der Zeit eben den Artikel “Cablegate: “Spiegel” löst Hexenjagd aus” (mittlerweile Offline) gelesen. Und mir erstmal nicht soo viel dabei gedacht, weil der ehrlich gesagt auch nicht so spektakulär war. Es ging darum, das der Spiegel wohl seine Cablegate-Berichterstattung mit einer gewissen fantasievollen Note gewürzt hat, obwohl die nicht aus den Kabeln ersichtlich war. Konkret ging es um den, laut Artikle, angeblich “jungen” FDP-Mann, der die Botschafter informiert haben soll und es wurde gezeigt, das der Spiegel sich das mit dem “jung” auf irgendeine bizarre Art und Weise zu Recht geglaubt haben muss. Siehe Screenshot hier:

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So weit, so unspektakulär. Man könnte meinen da hat jemand was gegen den Spiegel und sucht jetzt das Spielverderbernädelchen im Heuhaufen. Dann hab ich aber die Kommentare unter dem Artikel gelesen und wurde kurz stutzig (Screenshot):

jungcomment

Hä? Nicht wirklich, oder? Also habe ich den Link im Text geklickt, der zu dem Original-Kabel-Text führt und siehe da: Der Kommentator hat Recht! Das steht da wirklich EIN SATZ VORHER:

kabelshotzeigen

Hahahahahahahahahahahahahahahaha. Oder ne, moment, warte, ah doch: Hahahahahahahahahahahahaha!
Ich meine: Wie beknackt ist das denn bitte schön? Wie schafft man es denn DAS zu überlesen? Ich will ja gar nix böses unterstellen, weil wenn die Autorin des Artikels was Böses gewollt hätte, dann hätte sie sich ja wohl etwas geschickter angestellt. Und hey: Ich bin kein Journalist. Die Artikel in DIESEM Blog hier bestehen komplett fast nur aus eigener Hirn-Recherche, und das ist KEINE zuverlässige Quelle. Aber das erwartet von mir wohl auch niemand. An eine professionelle Journalistin in einem professionellen Umfeld kann ich da sicher andere Massstäbe anlegen. Seis drum: Fehler passieren, ist kein Problem. Ich fands nur einfach so unglaublich lustig, wie sehr man daneben hauen kann. Und btw: Man hätte sich keinen Ast abgebrochen, da ein transparentes Update a la “Sorry, scheisse gebaut, stimmt gar nicht was hier steht….” hinzusetzen, anstatt den Artikel gleich komplett zu löschen. So wirkt es ein ganz klitzekleines Bisschen ertappt. Aber ich möchte ja nicht spekulieren. Nur mein kleiner Tipp: Nächstes mal GANZEN Absatz lesen…gnihihihihi.

P.S.: Ja, ich finde diese dramatische Überschrift tatsächlich lustig…:)