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Die unglaublich fantastische, spektakuläre und herzzerreissende Einhorn-Weltfrieden-Jubiläumswoche, Part 3

Ich hab hier gerade einiges um die Ohren und da ich aber möchte, das jedem Bild eine mehr oder weniger ausführliche Beschreibung zukommt, musste ich mal kurz pausieren. Wir machen aber jetzt einfach weiter, so als wäre nix passiert…

- Was ist eigentlich das Gegenteil von Kubiusmus? Kreisismus wird es wohl kaum heissen. Kubus ist doch “der Würfel” also müssen wir ja beim Gegenteil auch von der “Kugel” ausgehen. Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist Kubus Latein (und jetzt bin ich schon mitten drauf, auf dem superdünnen Eis der Spekulation) also müsste ich nur noch wissen, was “Kugel” auf Latein heisst. Ich hatte aber französisch in der Schule, deswegen muss ich raten (und weil ich nicht googlen will). Ich denke das der Flipper vom lateinischen Wort für Kugel abstammt, wahrscheinlich sowas wie Flippirius, oder so. Also ist das Gegenteil von Kubismus der Flippiriusismus. q.e.d. Und worauf ich eigentlich hinaus wollte: Danke Leno (mit dem abgestellten Twitter-Account..schnief), für dieses wundervoll runde Einhorn!

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- Eigentlich sollte ich diese ganze Liste von meiner mittlerweile 9-jährigen Tochter kommentieren lassen, ist sie doch auch selber schon eine ganz ordentliche Einhorn-Expertin. Und als ich ihr die ganzen Einhörner gezeigt habe, da hatte sie vor allem drei Ausdrücke: Einen etwas desinteressierten, den sie aber den einzelnen Arbeiten gegenüber nicht so zeigen wollte, denn da steckt ja überall Mühe drin, was zu einem leicht hochgehenden, etwas zu interessiert klingenden “Schön!” führt (wobei das vor allem auf dem “ö” hoch geht..). Dann gibt es ein paar Hörner, die sie aufrichtig lustig findet und dann zwischen lachen und kichern so changiert. Und dann das tiefstherzliche und ehrliche: “Wooooooooooooooooooooooohhhh!!!!!!! Süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß!!!!!” Und diesem Horn von Lexa kam diese Ehre zu Teil:

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- Die placetogo ist ja so Eine. So eine, die man nie und nimmer einschätzen kann. Haut ein paar Mal am Tag ein paar markige Sprüche raus (ich glaube bis gerade eben habe ich noch niemals in meinem Leben irgendwo den Begriff “markig” hingeschrieben), ist Bremen-Fan, guckt liebend gerne Serien zu Hauf und studiert irgendwas mit Zähnen, meine ich mal mitbekommen zu haben. Manchmal twittert sie auch über Bier. Und dann schickt sie zum Weltfriedenjubiläum ein ganz zerbrechliches, süßes, zärtliches, mädchenromantisches Bleistifteinhorn und beweist, das man sie schon wieder vollkommen falsch eingeschätzt hat. Juchuh! Danke Lisa!

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- Wenn Begriffe besetzt werden, die vorher nicht so besetzt waren, dann ist das immer doof. Also im Nachhinein. Und auch nur im Kleinen. Aber jetzt zum Beispiel, da haben wir wieder so einen Fall: Die Piratenmarlene hat ein ganz niedliches, etwas adipöses aber dadurch noch freundlicher und gemütlicher wirkendes Einhorn geschickt und ich weiß jetzt nicht ob sie sich schon immer Piratenmarlene genannt hat oder ob das etwas mit einer eventuellen Parteizugehörigeit zu tun hat. Gehen wir mal von ersterem aus: Ein Mädchen das Piraten mag! So echte Rauhbeine und Seefahrer! Und dann malt die so ein großartig-süßes Einhorn! Leben, du hast die tollsten Überraschungen!

marlenemullerpiratenmarleneeinhornmarlene

- Ich hatte mich doch beim letzten Mal so sehr über die teilnehmende Familie gefreut. Nun, sie sind nicht allein: Martin Heike hat auch mit der Familie Einhörner gemalt…oder sollte der Fall hier viel schlimmer sein? Auffällig: Nur zwei Bilder der Kinder sind angekommen. Martin Heike selbst hat keins beigesteuert? Sollte hier etwa ein Familienvater seine Kinder Sweatshop-artig ausbeuten und zum Einhörnermalen verdammen, während er daneben sitzt, sich die Hände reibt und auf ein Gratisexemplar der aktuellen Stijlroyal spekuliert? Mit aller Entschiedenheit: Nein. Ganz sicher nicht. Aber wenn meine beiden Kinder, so ich denn zwei hätte, so fantastische Einhörner malen wüden, würd ich mich auch nicht mehr trauen, noch eins beizusteuern. Der Hammer!

martinheikel Von Kind L.

martinheimep Von Kind P.

- “Da lang! Oder da lang! Nein, da lang! Ich liebe dich! Oh, die Zündschnur! BOOM!” So zumindest sähe sie aus, meine Interpretation von MH120480s Formhorn. Formhorn, guter Name! Long live the Formhorn!

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- Wer deutschsprachiges Twitter kennt, der kennt auch sie: Michaela (von) Aichberger. Das “von” hab ich mal in Klammern gesetzt, weil ich immer nie weiß ob es nun dazu gehört, oder nicht. Wohl weiss ich aber das Frau (von) Aichberger zu Twitter gehört, wie MC Winkel zu schrägen Vergleichen. Warum sie sich eigentlich “Fauenfuss” nennt, ist mir unbekannt, würde ich aber auch nicht mehr fragen. Das ist wie mit etablierten Bands, die fragt man auch nicht mehr, wo denn ihr Name eigentlich herkommt. Die heissen halt so. So wie die Frau, die nicht müde wird ihre Follower auf Twitter zu zeichnen. Ich bin schon sehr früh in den Genuss eines eigenen Nilzenburger-Kunstwerks von Frauenfuss gekommen. Und als es um Einhörner ging, da hat sie sich nicht lumpen lassen. Also mal so gar nicht. Mit ihren drei Einsendungen, bei denen man sich nicht entscheiden kann, welche einem das Herzchen am meisten aufgehen lässt. Übrigens bloggt sie seit kurzem auch. Endlich. Unbedingt mal gucken gehen! Lohnt sich!

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- Ich habe ja eine Schwäche für Kunst. Vor allem für Performance Kunst. Weil es da am Meisten um die Idee geht. Und Kunst ist ja vor allem erstmal “Die Idee” und dann kommt alles Andere. Das ist bei Performances so auf die Spitze getrieben, weil im Prinzip nichts bleibt. Höchstens Materialien, die zur Umsetzung der Idee behilflich waren. Die Idee selber ist aber ausgesprochen, vorgeführt, hingerotzt und damit weg. Vielleicht auf einem Video, sicher in den Köpfen der Zuschauer - nur greifbar ist sie nicht mehr. Das find ich toll. Deswegen bin ich auch sofort Mizzi Schnyder auf Twitter gefolgt. Und auch wenn ich noch nie was von ihr gesehen habe und bislang immer nur über ihre Arbeiten las, anstatt einmal dabei zu sein: Theoretisch find ich die Sachen die sie macht schonmal super. Deswegen hab ich mich auch sehr über ihr Einhorn gefreut. Und natürlich weil es ein Wiener Einhorn ist. Leiwand!

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- Sandstein! Du Quell unendlicher Freude! Du Botschafter der VHS-Kurse! Du unfassbar wohlfühlender Handschmeichler! Sandstein! Du irres Ding! Du überraschend leicht zu verarbeitendes Gestein! Oh Sandstein! Du blass-orange schimmernder Rohstoff der Träume! Du feilbares MIneralgemisch! Sandstein, oh Sandstein! Ich hab dich oft gesehen, manchmal angefasst, immer beobachtet, nie gehabt. Aber jetzt, dank Nadine Koehler, hast du endlich, ENDLICH, deine wahre Bestimmung gefunden. Alle deine Formen waren nichts, denn du bist ein wunderschönes Einhorn. Deswegen bennen ich dich hiermit um zu Einhornstein. So. (Ist das überhaupt Sandstein?)

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- Aber, aber, aber, aber, aber…..BOOOOAHH!!!!! Aus Radiergummi! Serotonic, BOOOAAAH!!!!!!

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- Ich habe ja eine gewisse Abneigung gegen allzu militante Tierschützer. Ich weiss auch nicht warum, ich finde die überzogen. Sollten nicht erstmal noch eine ganze Menge Menschen lieber vor sich selbst geschützt werden, bevor man mit den Tieren weitermacht? Mir persönlich sind also Menschen sehr wichtig. So. Ich glaube aber ich habe noch einen anderen Grund für meine Tieraktivisten-Probleme: Nämlich bescheurte Fantasie-Forderungen. Peta wollte mal das sich ein Dorf, ich glaube in Österreich, umbenennt, weil es “Angeln” hiess. Gähn. Pressemitteilungen um in der Presse stattzufinden. Wie unoriginell. Nun aber zum Punkt: Bestimmt wird bald gefordert, das sich Tiere auch an Karneval verkleiden dürfen und wenn dann von Kritikern gefragt wird: Wie denn? Dann wird gesagt: Ein Pferd könnte sich zum Beispiel eine Möhre auf den Kopf kleben und als Einhorn gehen. Und wenn dann protestiert wird, das das ja total bescheuert aussähe, dann wird Nicole Geigers Zeichnung ausgebpackt und dann muss jeder zugeben: Verdammt, das sieht ja total süß und lustig aus! Deswegen: Danke Nicole!

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- So schön, wenn man gerade zum Beispiel seine Magister oder Diplom oder Haus oder sonstwas-Arbeit für die Uni schreibt und einen der Stoff nicht loslässt. Man einfach gar nicht abschalten kann. Der Stoff ist immer da. So auch bei Nina. Freud mit Horn und Damenhinterläufen und Geburtstagskuchen und Penisschwanz? Macht man sich zuerst Sorgen so ist doch das klar zu lesende “I heart Nilz” der beste Beweis für eine geistig absolute Gesundheit der Zeichnerin. Der Weltfrieden liebt dich auch, Frau Windisch!

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- Der Diktator, nimmt uns mit auf eine Reise. Und zwar auf die Reise zum großen Geheimnis von “Design”. Was macht gutes Design aus? Wie entsteht es? Kann man immernoch mehr reduzieren? Und wo hört Reduktion auf und wird nur noch Strich? Sein erster Entwurf hat noch etwas verspieltes, etwas lockeres, lebensbejahendes. Eine gewisse Fröhlichkeit und Unbekümmertheit spricht aus den krummen, gelben Linien.

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Doch als er beginnt zu reduzieren und zu sinnieren, fällt ihm auf, das er auch mit weitaus weniger auskommt. Das Gelb bleibt zwar, aber die Unbekümmertheit fällt weg. Gerade, nüchterne, klare Striche, simple Formgebung. Gesicht? Brauchen wir nicht. Ein Einhorn hat vier Beine (seitlich gesehen sogar nur Zwei!!!) und ein Horn. Thats it. Get over it. Das schreit einem der finale Entwurf entgegen und ist somit natürlich auch ein erstklassiges Stück Gesellschaftskritik: Wenn selbst Gefühle, selbst Liebe nur noch zu reduzierten Formalismen wird, dann verschwinden auch die fröhlichen Gesichter. Denkt mal drüber nach (Ach, erwähnte ich schon meine Vorliebe für übertriebene Interpretationen?). Danke für dieses fantastische Werk, Diktator!

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- Noch einmal versöhnliches zum Ende dieser Liste: Lana74, bei der man nie sicher ist ob Twitter ohne sie - oder sie ohne Twitter implodieren würde, malt wie meine Mutter und das ist ein Kompliment! Ich habe es als Kind geliebt meiner Mutte beim zeichnen zuzusehen. Die hat nie eine gerade Linie gemalt, die hat immer abgesetzt und wenn sie zum Beispiel einen Bogen gemalt hat, dann hat sie immer nur so vorsichtig aufgesetzt und versucht aus einem Schwung heraus zu malen, nur ein kleines Stückchen und mit dem gleichen Schwung dann den nächsten Teil und so weiter. Ja, das ist etwas doof zu erklären, ihr könnt euch das nun vermutlich nicht besonders gut vorstellen. Aber das Bild von Lana/Stefanie hat mich daran erinnert und das ist doch was! Was sehr gutes sogar! Ein rotes Horn auf roter Wiese! I love it!

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Ich gelobe hiermit feierlich den nächsten Teil Einhörner schneller fertig zu machen. Ahoi!



Die unglaublich fantastische, spektakuläre und herzzerreissende Einhorn-Weltfrieden-Jubiläumswoche, Part 2

Und weiter gehts mit grossartigen Einhörnern aus aller Welt! (Naja, zumindest aus ganz Deutschland und mindestens eins aus der Schweiz!)

- Ein wunderschöner Nebeneffekt dieser wunderbaren Einhorn-Aktion ist ja der, das auch mal wieder Familien was miteinander unternehmen. Nicht immer nur am Frühstückstisch treffen und dann für den Rest des Tages jeden seiner Wege gehen lassen, um sich dann Abends bei Hannah Montana wiederzutreffen, bevor man sich schnell “Gute Nacht” sagt, nein, man setzt sich zusammen hin und malt Einhörner. Weltfrieden, ick hör dir trapsen…(Wobei, das muss wohl dazu gesagt werden, ich keine Ahnung habe, ob die Familie der wunderbaren Frau Zwölfe solch ein Familienleben, wie oben beschrieben führt, ja, ich wage sogar das mit voller Entschlossenheit anzuzweifeln, aber es schrieb sich gerade so gut….) Hier auf jeden Fall die grossartigen Bilder der Familie Frau Zwölfe, wobei mir persönlich die letzten Beiden am besten gefallen:

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- Ein tätowiertes Einhorn auf dem Rücken. Manchmal ist es so einfach. Ich spiele übrigens mit dem Gedanken mir mein Weltfriedeneinhorn tätowieren zu lassen. Aber wohin? Danke an die schönste Ansicht in dieser Bilderreihe an Atorka!

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- Der Hendrik aus Kölle ist den meisten besser bekannt als Drikkes. Und auf seinem Blog erfindet er unter anderem so fabelhafte Wörter wie “Besonnyboy”, das schon nach kurzer Zeit einen festen Platz in meinem Wortschatz hat (auch wenn ich es leider so gut wie nie werde anwenden können, weil: wo?). Und der hat auch ein Einhorn gemalt. Mit grünem Horn.

Hab ich schon erzählt, was der Drikkes für tolle Wörter erfindet? Das müsst ihr mal lesen…

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- Und weiter gehts mit dem Club der anonymen Paintbenutzer: Man kann nicht wirklich behaupten, das Henry einer der fleissigsten Twitterer ist. Er hat es mal immerwieder versucht, aber bei 9 Leuten denen er folgt, folgen ihm nur 3 zurück. Da ist es mit der Motivation natürlich nicht weit her. Vielleicht ändert sich das mit diesem Eintrag, vielleicht auch nicht. Schön ist es allerdings zu wissen, das er einen seiner wenigen Tweets dazu benutzt hat, mir seine Einhornzeichnung zu schicken. Hat sich der Acoount auf jeden Fall schon gelohnt.

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- Jetzt mal ohne Scheiss eine Lobhudelei, die auch ohne diese ganze Aktion fällig gewesen wäre: Ich finde was der Huck (plus natürlich Kikoehn und Kacpar) so aus Twitter und dem Internet generell macht, ist eine ziemliche Sensation. Ich finde seine Tweets meistens sehr unterhaltsam, ich finde seine Blogbeiträge meistens sehr interessant, ich finde seine Gedankengänge mindestens faszinierend und ich glaube das er viel zu wenig schläft. Aber er ist für jeden Scheiss zu haben, keine Aktion wäre ihm zu blöd, sie nicht wenigstens mal auszuprobieren. Und wenn es dann plötzlich ernsthafte Diskussionen gibt, dann findet er auch da die richtigen (Macht)Worte. Ganz abgesehen von dem grossartigen Stijlroyal Magazin bei dem ich sio froh war, endlich mal gefragt zu werden, ob ich auch was schreiben möchte (was ich ja dann in der letzten Ausgabe auch tat). Und wenn der dann noch Einhörner designt, dann ist alles zu spät. Siehe hier:

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- Ingapopinga mag Penisse. Oder besser gesagt Gesänge über Penisse. Wie sie zu Penissen so generell steht weiss ich gar nicht, würde aber eine generelle Abneigung nicht attestieren. Wobei ich mich da auch irren kann. Aber die Eichhörnchenfreundin hat ein Einhörnchen gemalt, das meine Tochter liebt, weil es der Traum eines jeden Mädchens ist: Das rosa Lockenhorn. Ein Traum!

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- Es gibt eine interessante Uneinstimmigkeit bei der Positionierung des Horns. Die meisten gehen davon aus, so auch ich, das das Horn sehr weit oben auf der Stirn sitzt. Noch über den Augen des Tieres. Und dann gibt es die Fraktion, die hauptsächlich aus sehr jungen, in diesem Fall aber eher so mitteljungen Menschen besteht, die der Meinung sind, das Horn gehöre auf die Schnauze. Allerdings: Das Tier in einem dicken Strich malen, mit kleinem Gemächt, das Horn aber dann nachträglich in so einer Fitzeldünne nachzutragen: Chapeau! Muss man auch erstmal bringen, a.k.a Jens…!

jesnschmidtmannakajens1horn

- Also ich muss schon sagen: Erst abfotografieren und dann ist es auch noch falsch! Ponys??!?!! Ich muss doch sehr bitten: Kleine Einhörner heissen natürlich Einhörnchen! Und warum eigentlich für Penner? Kahta, auch wenn du es “nur” entdeckt und fotografiert hast, ich glaube wir müssen reden…

kahta

- Ich habe auf meinem Blog noch gar nichts von meiner neuesten Leidenschaft erwähnt, was eigentlich ziemlich unglaublich und bescheurt ist: Denn ich liebe es seit neuestem zu nähen. Nähen ist eine ganz wundervolle Beschäftigung, die mich sehr erfüllt und vermutlich auch ein wenig vom rauchen ablenkt. Beziehungsweise vom nichtrauchen. Ich suche mir im Netz Anleitungen zum nähen und probiere das dann einfach aus. Dazu werd ich dann demnächst mal einen eigenen Post machen. Aber das bringt mich zu Kiki, die mir zwei Teile geschickt hat, nämlich als Erstes ihr Schnittmuster:

kikihaaskikoehnskizzedocument

Und dann ein Foto des Resultates und ist das nicht der absolute Hammer? Nähende Menschen sind die besseren Menschen. Ganz bestimmt!

kikihaaskikoehninechtfoto

- Sir Mix-a-Lot sagt:

I like big butts and I can not lie
You other brothers can’t deny
That when a girl walks in with an itty bitty waist
And a round thing in your face
You get sprung
Wanna pull up tough
Cuz you notice that butt was stuffed

Die Frage die sich mir stellt ist nur: Meinte er damit auch Einhörner? Und kennt Frau Kim (deren grossartiges Sketchbook mich übrigens auch zum weinen bringt, ob meiner acht linken Hände in puncto zeichnen und ihrer Genialität), die das fantastisch farbenfrohe Bild gemacht hat, das Lied und bezog sich darauf? Oder bin ich komplett auf dem Holzweg?

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Morgen gehts weiter! Ahoi!



Die unglaublich fantastische, spektakuläre und herzzerreissende Einhorn-Weltfrieden-Jubiläumswoche

Der Weltfrieden ist jetzt ganze 5 Jahre alt. Für die ein oder anderen vielleicht Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen, für mich nicht. Was soll ich für ein Fazit ziehen, das ich nicht schon längst gezogen hätte? Das mir bloggen neue Freunde beschert hätte? Das der Weltfrieden vermutlich wirklich ein kleines bisschen Frieden erzeugt hat? Das ich in letzter Zeit viel zu wenig geschrieben habe? Das die Beiträge auch wieder weltfriedischer werden müssen? Alles geschenkt, alles keine News, alles in Ordnung.

Nun habe ich ein paar befreundete Blogger gefragt, ob sie vielleicht Lust hätten zum Jubiläum das Weltfriedeneinhorn umzuarbeiten, neu zu interpretieren. Und hab ihnen das Bild davon als Datei gleich mitgeschickt (manchmal muss man eben die Pistole auf die Brust setzen..:)). Dabei sind 2 Einhörner zurückgekommen.

Als Huck von Stijlroyal das mitbekommen hat, war er sofort von einem unglaublichen Aktionismus beseelt, der zu einem Blogeintrag bei ihm führte, nur wenige Minuten später. Und der verfehlte seine Wirkung nicht: Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind 63 (In Worten: DREIUNDSECHZIG) Einhörner für den Weltfrieden bei mir angekommen. Eine Sechs und eine Drei. 63! 63! 63! Das muss man sich mal vorstellen! Alle feiern das Weltfriedenjubiläum!

Und weil das so viele sind habe ich beschlossen, das jetzt Weltfriedenjubiläumswoche ist. Die ganze Woche die unterschiedlichsten Einhörner. Freunde, das wird ein Fest! Ich freu mich so! Los gehts!

- Schon das erste EinHorn spricht mir geradezu aus der Seele. Und zwar aus meiner Nutella-Seele. Wenn etwas Weltfrieden ist, dann ja wohl Nutella! Danke Anja Gottschling!

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- Obwohl ich ja einmal den “Berliner Verein junger Männer die von Der kleine Prinz genervt sind” ausgerufen habe, mit dem Zitat: “Das Wesentliche ist für das Auge…was machst du da mit der Pistole?!?!?!”, so kann ich mich doch einer der Ideen des Buches nur schwer verwehren, wenn sie so charmant vorgetragen werden, wie in diesem Fall von Anousch. Aber nur dieses eine Mal! :)

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- Antje, die einen recht folgenswerten Tumblr betreibt, scheint einer der Menschen zu sein, die sich nie so recht entscheiden können. Naja, vielleicht doch. Vielleicht gehört sie eher zu den Leuten, die immer so einen wahnsinnig grossen Output haben. Oder sie lässt ihre Kreativität gerne kitzeln und übertrifft sich dann immer selbst. Wie auch immer: Sie hat drei Einhörner geschickt und eins ist toller als das Andere, und zwar genau in folgender Reihenfolge:

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- Barbara N. ist aus mehreren Gründen glücklich. Erstens scheint sie ein zimelicher My Little Pony Fan zu sein, und zu glauben, das es sich dabei um schlechte Menschen handeln muss, fiele wohl nicht nur mir besonders schwer. Und dann hat sie noch nichtmal einen Twitteraccount, zumindest keinen von dem sie irgendjemand berichtet. Deswegen, ganz pur, nur ihr Bild und keine Links. Die neue Nüchternheit, oder so.

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- Wir kommen nun in die wudervolle Welt der Comicblogger und damit zu Bastian. Der hat ein unglaublich niedliches Einhorn gebastelt, mit Schleife ums Horn und Marienkäferfreund und Regenbogen. Mir schiessen gerade die “Oooooh!”-s aus den Ohren und den Nasenlöchern. Ich finde damit ist eine neue Dimension “Cute overload” erreicht und das meine ich nicht sarkastisch oder ironisch, sondern from the bottom of my heart. Was ich auch nicht sarkastisch oder ironisch meine.

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- Es mag klein sein, aber es ist von Quitzi und Quitzi hat immer recht. Naja, fast immer.

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- Boah. Claus Ast. Boah! (File under: SOWAS nennen manche Menschen “Skizzen” - die haben mich vermutlich noch nie malen sehen…)

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- Als junger Mann erliegt man ja mehreren Irrungen und Wirrungen, vor allem wenn man in einer Kleinstadt gross wird. Da sucht man sich Hobbys noch und nöcher um herauszufinden, was einem wirklich Spass macht. Die örtliche Bücherei kann übrigens ein Verstärker für diese Suche sein, vorrausgesetzt sie hat ein gutes Angebot. Oder um es etwas kürzer auszudrücken: Ich war so zwischen 12 und 14 ein ziemlicher Origami-Nerd. Zurückgeblieben ist davon nichts. Aber wenn man das weiß, kann man sich auch vorstellen, wie sehr ich mich über das Einhorn von Dana Radloff gefreut habe.

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- Ein Einhorn kommt aus der Natur, was liegt also näher als es auch mit ebensolchen Materialien darzustellen? Den Anfang in dieser meisterlichen Disziplin macht hierbei Danielle Elsner mit diesem nicht in-Stein-gemeisselten sondern aus-Stein-geformten Einhorn. I <3 Nature.

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- Wie viele liebenswerte und tolle Memes passen eigentlich in ein Einhorn-Jubiläums-Bild? Diese Frage scheint sich auch Philipp von “Delphine hauen” gestellt zu haben. Er hat nicht nur dieses schöne Keanu Reeves-Meme zitiert oder den Aretha Franklin Hut, sondern auch meinen absoluten Lieblingstumblr: Selleck - Waterfall - Sandwich. Für mich schon jetzt ein Unicorn-instant-classic.

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- Der Erik mit K reduziert die Dinge gern aufs wesentliche. So hat er das auch mit dem EInhorn gemacht. Was aber nichts daran ändert, das man auch seine Version immernoch total süß finden muss. Da kann man einfach nicht anders.

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Das war der erste Schwung, morgen gehts weiter! Danke an Alle und vor allem Huck, der die ganze Chose ja angestossen hat! Ich bin ein sehr glücklicher Weltfriedenbetreiber!



Das GTT versucht den Move

Herm “The Herm” Herm und ich, besser bekannt als das GTT (Guten Tag Team) sind von Playstation eingeladen worden um mal ihren neuen Controller auszuprobieren. “Move” heisst das Gerät und im ersten Moment erinnert es ein bisschen an die Steuerung der Wii, aber bis auf die Tatsache das man mit einem längeren Gerät in der Hand vor dem TV rumfuchtelt, gibt es eigentlich keine Gemeinsamkeiten zwischen den Beiden. Oder vielleicht doch: Man könnte meinen, das Sonys Hardware-Entwickler sich die Dinger von BigN genauestens angeguckt haben und verbessern wollten. Ich fand zumindest, das sie besser in der Hand liegen und das sie einem noch die Tiefe als Achse dazu geben, ändert das Spielverhalten auch einigermassen. Aber sehen sie selbst, wie sich das GTT geschlagen hat:

Teil 1:

Teil 2:

Das macht schon Spass alles. Wir haben auch noch ein paar andere Spiele ausprobiert, die haben auch gut funktioniert. Allerdings: Meine große Sorge ist die Funktion der Kamera in einer normalen Wohnumgebung. Wo man eben keine Lichtdurchfluteten Räume hat oder alles erstmal professionell ausleuchten kann. Wo man nicht immer den Platz hat, mal eben 2 Meter vom Fernseher entfernt rumzufuchteln. Das alles wird erst der richtige Prxistest beweisen. Bis dahin aber gilt: Ausprobieren kann man es ja mal. Auf der Gamescom wirds auch rumstehen.