Halloween-Fragen

Ach ja, heite ist ja Halloween. Also: Bitte eure gruseligsten Fragen in die Kommentare für den neuen Podcast für heute, Freitag den 31. Ich sag mal so, weil ich den Quatsch ja dann auch noch produzieren muss: Fragen bitte bis 15:00 Uhr stellen. Wie wundervoll, wie auf dem Amt…:)



Nichts ist so hart wie mein Tanz!

Reisst die Lautsprecher eures Computers auf, dreht die Boxen auf Anschlag, sperrt die Lauscher auf und zieht die Tanzschuhe an: Um die aufkommende Winterdepression von dem aufkommenden Winter loszuwerden gibt es jetzt feinste Disco! Das ist Musik die glücklich macht! Viel Spass:


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Und wer danach immernoch nicht genung hat, der kann ja meinen Radiosender hören gehen. Auch immer feinstes Zeug. Stört nicht beim bügeln vögeln prokrastinieren.



Was für ein wunderschöner Freitag!

Und hier ist der Podcast, mit der Beantwortung eurer Fragen:

Erster Weltfrieden Beratungspodcast

Ich weiss: Er dauert lang (30 Minuten!) und man hat auch schon bessere Qualität gehört. Aber hey: Ihr habt auch 21 Fragen gestellt, die beantwortet werden wollten und ich musste Aufnahmetechnisch improvisieren. Das Titellied hab ich übrigens hiermit gemacht, ein wundervolles Spielzeug. Ihr könnt gerne Fragen für den nächsten Podcast am Freitag hier posten. Da ist ja Halloween, da kann man sich über gruseliges unterhalten. Oder über ungruseliges. Oder über was ihr wollt. Verbesserungsvorschläge bitte übrigens auch in die Kommentare. Oder sagen wir mal so: Soll ich überhaupt noch einen machen?



Weltfrieden to go…

Es ist mal wieder an der Zeit: Warum nicht mal einen regelmässigen Podcast machen? Nach der grossen Lücke die der erfolgreiche Themenfreitag auf dem Weltfrieden hinterlassen hat, wird es mal wieder zeit für eine Konstante in eurem Leben. Oder meinem, je nachdem. Und deswegen habe ich beschlossen jeden Freitag zu podcasten, damit ihr gemütlich ins Wochenende kommt. Nun habe ich mir das beim Max und Malte Podcast abgeguckt (und es ist tatsächlich auch sehr naheliegend) euch aufzufordern, mir Fragen in die Comments zu schreiben, die ich dann abarbeite. Ihr könnt mich alles fragen was ihr wollt. Einfach hier in die Kommentare und schon: Schwuppdiwupp, taucht die Frage in dem schönen mp3 am Freitag auf, das ihr dann auf euren Playser laden und überall mithginnehmen könnt. Ich stelle mir das dann so vor, das ihr grinsend in der U-Bahn sitzt, auf dem Weg zu eurer Freundin und eure Beziehung vollkommen neue Impulse bekommt, nur durch mein gequatsche. Ok, das ist übertrieben. Aber Spass sollten wir alle dran haben. Also, haut rein, wir haben jetzt ein paar Tage Zeit Fragen zu sammeln. Ich freu mich!



Bands on Film

Wo viel Licht, da auch viel Schatten und deswegen freue ich mich euch heute mal wieder eine wunderschön ansehnliche Gegenüberstellung präsentieren zu können und zwar:
Band-Dokus, wie es geht und wie nicht.

Fangen wir mit dem positiven Beispiel an und das hat es wirklich in sich. Oder um es anders auszudrücken: Ich habe wirklich noch nie eine Dokumentation über eine Band auf Tournee gesehen, die mich so buchstäblich vom Stuhl gerissen hat wie “Part of the week-end never dies” von, mit und über Soulwax resp. Radio Soulwax. Die Musik von Soulwax allein hat ja schon einen immensen Druck, oder um es esoterischer auszudrücken, obwohl es gar nicht esoterisch gemeint ist: eine irrsinnige Energie. Da kracht das Schlagzeug das die Beine sich bewegen müssen, das elektronische Gefiepse geht tiefer in die Gedärme als die komplette St.Vitus-Diskographie und es sind nicht nur Mädchen auf den Konzerten anwesend, sie sind auch noch die sexy Art von Mädchen, in die man sich auf Raves verliebt.

Dazwischen sind, niemals langweilige, Interviewpassagen eingestreut, mit langjährigen Begleitern der Band oder den Soulwax-Brüdern selbst. Aber keine Angst: Da kommt nicht, klassisch bieder ein Song live und dann ein Interview und dann wieder ein Song, alles geht ineinander über. Statements der Interviews sind über den ganzen Film verstreut. Man sieht feiernde Menschen, weltweit. Es gibt die obligatorischen, lustigen Backstageaufnahmen und man leistet sich sogar den Luxus, ein wenig zu experimentieren, denn ungefähr in der Mitte des Films wird ein neues Lied komponiert nur aus “Videoloops” vom Rohmaterial des Films (auch schön zu sehen am Start der Homepage). Das finden eure Eltern sicher anstrengend, aber ihr werdet mit offenen Mündern vor dem Fernseher sitzen.

Der Witz an der Doku: Alles wurde mit nur einer Kamera gedreht. Sprich: Wenn man eine Songperformance live sieht ist jeder Schnitt, den man sieht, eine Aufnahme aus einer anderen Location (weltweit). Im Zusatzmaterial der DVD kann man sich so auch ein ganzes Konzert ohne Interviewschnickschnack ansehen und kriegt immer unten eingeblendet, wo die Aufnahme, die man gerade sieht, gemacht wurde. Unglaublich. Und der Beweis: Musikfans sind doch auf der ganzen Welt irgendwie gleich.

Vor allem ein Mädchen aus dem Film hat es via YouTube schon zu einiger Berühtmheit gebracht. Ich finde das ihre Begeisterung, die Menschen wohl nur zu später Stunde in genau solchen Clubs haben (ich weiss auch nicht wie die das machen), so dermassen ansteckend ist, das man sie gerne unter den Arm und mit nach Hause nehmen würde. Vor allem die Lache ist so wahnsinnig dreckig…Boys love that. Zumindest ich… (wobei ich Entscheidungsschwierigkeiten bekomme, denn das Mädchen vor der Bühne, die sich so meditativ Yoga-Style-mässig bewegt, die hat es mir auch angetan…und das alles nur in einem 48 sek. Ausschnitt aus dem Film! Wahnsinn!):


[YouTubeDirektMoveMyBody]

Unbedingt sofort losgehen und diese DVD kaufen. Mehr braucht man nicht in seiner Sammlung.

Was mich leider auch zum traurigen Negativbeispiel bringt:

Ich habe mich ja derbstens auf das neue Deichkindalbum gefreut. “Arbeit nervt” heisst das gute Stück und ich muss sagen: Die Platte ist grossartig, schon nach dem ersten durchhören. Wenn ich mir ein differenzierteres Bild gemacht habe, dann lass ich es euch wissen, aber bis jetzt kann man sagen: Die Jungs haben wirklich gar nichts falsch gemacht und Ferris MC passt so hervorragend in die Gruppe, wie Arsch auf Eimer. Nun habe ich aber gelesen, das die Platte auch in einer Deluxe-Edition auf den Markt kommt. Mit DVD dabei, auf der eine Tour-Doku über Deichkind ist. So bin ich also Samstagnachmittag gemütlich durch mehrere Läden gerannt, bis ich endlich einen fand, der die Special Edition auch hatte. Kostet ein paar Euro mehr, aber ist ja auch Ok. Die Doku heisst “Tourette del mar” und hat alleine schon für den Titel einen Preis verdient. Ne, Moment, so weh es mir tut das sagen zu müssen, aber: Sie hat leider nur für den Titel einen Preis verdient. Denn das Filmchen (ich hab nicht auf die Uhr geguckt, aber ich schätze es dauerte so 45 Minuten?) ist wirklich mega-liebloser Superschrott.

Und das verstehe ich irgendwie nicht so richtig: Deichkind sind ja wirklich ein Enterteinmentspektakel für sich und wenn man es richtig anstellt, dann sind sie das auch ausserhalb der Bühne (ohne komische Werbung machen zu wollen, aber ich habe ja Videopodcasts für das Hurricane-Festival gemacht, in denen ich die auch interviewed habe und es war superunterhaltsam). Stattdessen ist der Film aber etwas geworden, was man zweifelsfrei Resteverwertung nennen darf, oder vielleicht sogar Resteverwertung der Reste der Reste. Da werden wild Aufnahmen von vor 4 Jahren mit aktuellen Videokameraaufnahmen mit Handykameraaufnahmen durcheinandergewirbelt und zwar nicht aus gewolltem Stilbruch, sondern weil man wohl einfach kein anderes Material zur Hand hatte. Das ganze hat keinen roten Faden, keinen Aufhänger, keine Handschrift. Das wirkt als wenn man sich wahllos 20 YouTubeClips irgendeiner Band hintereinander am Stück ansehen würde, in der Hoffnung das irgendwann noch ein guter Ausschnitt kommt. Wirklich nichts hält den Film zusammen. Zeit spielt keine Rolle, man springt lustig umher. Ich denke da hat einfach jemand schnell was zusammengeschnitten, damit man noch eine Special Edition DVD mit rausbringen kann. Aber nicht weil man einen Film machen wollte. Gegen Ende werden dann noch Live-Aufnahmen vom Hurricane ineinander gemischt, ohne ein Lied auszuspielen und dann kommt der Höhepunkt: Es gibt keinen Abspann, sondern eine Fotostrecke, die auf Beat geschnitten ist, was es einem leider nicht ermöglicht, die Hälfte der verwendeten Bilder überhaupt zu erkennen.

Ich weiss, man könnte jetzt perfekt mit einem Deichkind-Zitat kontern: “Ey spiess mal nicht so rum, ey!”, aber das hat damit gar nichts zu tun. Man kann ja wild durcheinander schneiden, man kann es auch absichtlich scheisse aussehen lassen oder so wirken lassen, als wenn man sich keine Mühe gemacht hätte. Aber man erkennt es wenn man sich keine Mühe gemacht hat. Und das ist hier leider der Fall. Sprich: CD in normaler Edition kaufen, denn das neue Album ist, wie schon erwähnt, grossartig und bitte einen grossen Bogen um die Special Edition machen. Ist die 5 Euro, die sie mehr kostet, nicht wert. Abzocke galore. Und übrigens, wer es noch nicht gemacht hat: Deichkind unbedingt live sehen. Hammer.



Da wachst zusammen, was zusammen gehört.

Kein Ort der Welt hat diesen Satz so sehr berücksichtigt, wie die Münchener Filiale des Grossmarktes Metro:



Adam Riese und Eva Klein

Unsere Bundeskanzlerin, Frau Merkel, sagte gerade in ihrer Regierungserklärung zum 480-Milliarden-Paket wortwörtlich folgendes:

“Mit einem Wort: Keine Leistung ohne Gegenleistung!”

Ähm. Ja. Ich will ja nicht kleinlich sein, man muss auch abrunden können, aber … JETZT bin ich auch verunsichert, ob die da alles richtig ausgerechnet haben…



Kevins Poster

Der 13-jährige Kevin kommt nach Hause. Er geht in sein Zimmer und macht seine Musik an. Vermutlich Bushido oder Frauenarzt. Weil die Musik mal wieder zu laut ist, kommt seine Mutter in sein Zimmer. Und ist entsetzt, was sie da an der Wand sieht: Ein buntes Bildchen mit einem grafischen Männchen mit Schlappmütze und unterlaufenen Augen, das eine Bong in der Hand hält. Nein, also wirklich! Huiuiui! Da ist aber was los beim Kevin.

Wenn es nun aber die Kevins dieser Welt nich gäbe, dann gäbe es auch keinen Bedarf an so Leuten, die überall fälschlicherweise als Comiczeichner betitelt werden, die aber in Wirklichkeit nur so eine Art Illustratoren sind. Und wenn es die nicht gäbe, dann hätten sie auch nicht Google auf seine Bildersuche verklagen und vor dem technophoben LG Hamburg Recht bekommen können. Und wir hätten alle ohne so nen Hals ins Bett gehen können, aber nein: Es ist ja wirklich auch zu geschäftsschädigend, in der Bildersuche von Google aufzutauchen. Die Armen. Da hat ja bestimmt jemand deren Bilder geklaut, die so einzigartig sind. Solche Bilder hat noch nie jemand gemacht, das ist neu, das ist frisch, das ist der Hammer. Kann ich gut verstehen, wenn man da drauf aufpasst. Sowas originelles will geschützt werden!

Ach Kevin, was hast du uns da nur eingebrockt.



Happy Me!

32! Und weiter gehts! Ich habe heute Geburtstag! Der Tag an dem Amerika entdeckt wurde und ich hatte schon immer das Gefühl, das das etwas zu bedeuten hat. Nur was, weiss ich noch nicht so genau, aber ich hab ja auch noch Zeit. Und deswegen, für mich, für euch und für René, der mir zum Geburtstag sogar ein Abba-Video gepostet hat (und René und ABBA, das ist eine unheilige Allianz müsst ihr wissen), ein bischen wundervolle Musik mit dem Clip der Sportart, die man in meinem Alter wohl ausüben muss:


[YouTubeDirektAb32SpieltManGolf]



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