Castingshows revisited

Es ist mir ein Rätsel. Jurys in Castingshows kommen immer so weit, ich kann jedesmal mit den meisten ihrer Entscheidungen konform gehen: Und dann hauen sie kurz vor dem Finale so einen Patzer raus, das ich mir die verbleibenden Sendungen nicht mehr ansehen kann. Das war schon bei der vorletzten Popstars-Staffel so: Ich weiss bis heute nicht warum ich die eine in einer Band ertragen muss und diejenige, die wirklich Talent hat (sogar mannigfaltiger Natur), nicht mehr sehen soll. Da konnte ich mir dann auch nicht mehr das Finale ansehen. Denn wenn eine “Fachjury” sich so selten dämlich entscheidet, kann ich mit einem Mal das ganze Produkt nicht mehr ernst nehmen und muss im wahrsten Sinne des Wortes weggucken.

Nun hat es also auch die Jury von Germanys Next Topmodel erwischt. Bei aller Liebe: Jenni ins Finale? Wie sind die denn auf das schmale Brett gekommen? Christine war ja klar, das Wanda gehen muss auch (die jetzt als Schauspielerin arbeiten sollte). Ich bin auch kein grosser Fan von Janine, aber die ist sehr gefragt, muss also weiter. Caro ist absolut professionell, muss also eigentlich auch weiter. Jenni ist unsouverän, hat in etwa ein Gesicht, kann wirklich ü-ber-haupt nicht laufen und ist meilenweit davon entfernt professionell zu agieren. Stattdessen guckt sie immer streng und sagt einfach gar nichts mehr. Gut, das Mädchen ist 16/17 Jahre alt. Ist ja auch ok. Soll sie doch noch 3 Jahre in Ruhe ihren Weg finden, die Schule beenden und sich dann auf ihre Modelkarriere konzentrieren. Aber innerhalb der Show hat sie wirklich gar keine Entwicklung durchgemacht, ausser das ihr die Haare geschnitten und gefärbt wurden. Das ist natürlich was. Und vermutlich ist sie der Agentur ganz lieb, weil sie auf Grund ihres Alters keine Widerworte gibt und zu allem Ja und Amen sagt.

Welcher Anflug geistiger Umnachtung die Jury auch immer befallen hat: Was guck ich denn jetzt Dienstag und Donnerstag Abend? Denn Topmodels ist ja vorbei.

Ich kann nicht glauben das ich einen Eintrag über die Sendung geschrieben habe, aber das habe ich bei Popstars ja damals auch gemacht. Ihr müsst jetzt ganz stark sein…oder ich?



Die Sonne scheint

T-Shirts werden wieder mit stolz geschwellter Brust getragen. Die Laune bessert sich merklich. Selbst die Skinheads in der Kneipe um die Ecke gucken nicht mehr so grimmig. Überall küssen sich Menschen. Zur Begrüssung, zur Verabschiedung. Oder einfach so. Die Autoverdecke sind geöffnet. Ich habe auch schon eine Deutschlandfahne an einem Auto gesehen. Nachts treffen sich alle auf der Strasse und debattieren. Lachen laut. Trinken zuviel. Bürogemenischaften gehen nach Feierabend geschlossen in Biergärten und schämen sich am nächsten Morgen für das, was in der Hitze der Nacht passiert ist. Spielplätze platzen. Und zwar aus allen Nähten. Leute wollen sich verabreden. Zum grillen, zum Fussball spielen. Die obligatorische Kiste Bier immer dabei. Es wird weniger gehupt und mehr gezwitschert. Und das Eis schmeckt auch wieder leckerer. Ausserdem sind die Kinos angenehm leer.

Jetzt hoffe ich nur noch das es so heiss wird und bleibt, das alle anfangen über die Hitze zu stöhnen. Dann weiss ich endlich, das er da ist: Mein geliebter Sommer.



Mein Kopf dreht sich…

Ich kann mich nicht konzentrieren. Mehrmals am Tag stöhne ich erleichtert auf. So ein “Ach”. Mein Herz klopft ganz schnell bei dem Gedanken an sie. Heute Abend werde ich sie wiedersehen. Ich bin aufgeregt wie Sau. Ich denke oft an sie. Sie wird sich entscheiden müssen. Heute Abend. Das wird kein leichter Tag. Ab jetzt zähle ich die Stunden. Bis ich sie endlich sehe… Gib mir den Rest, Baby!



Acting in Musikvideos, Pt.1

Schauspielerei und Musikvideos, da prallen natürlich zwei Welten aufeinander. Musiker sind keine Schauspieler. Zumindest keine die sich dafür eignen sie grossartige Geschichten oder Emotionen spielen zu lassen. Dafür gibt es die zahlreichsten und unterschiedlichsten Beispiele und ja: Die gibt es auch von Fritten und Bier, die stehen aber nicht online. Dennoch muss ich sagen: Wir wussten ja das wir es nicht können und haben es deswegen auch nicht übertrieben, oder zumindest so übertrieben, das es wieder lustig war. Da haben Videoclipregisseure seit den 90ern aber eh drauf geachtet. Lass die Musiker nicht zu viel spielen müssen, war wohl ihr gemeinsames Credo und das hat ja dann auch bestens funktioniert.

Da hat in den 80ern aber noch niemand dran gedacht. Und abgesehen davon, das es einige auch wirklich saubekannte Videos gibt, für die man sich dann doch eher fremdschämen muss, bin ich hier über eines gestolpert das ich mir heute direkt 5mal hintereinander ansehen musste. Abgesehen davon das ich den Song echt gut finde (bis auf die dann doch sehr quäkige Stimme). Aber das acting in dem Video ist von so charmanter unfreiwilliger Komik, da reicht ein einmaliges gucken einfach nicht. Wie der Sänger Johnny Gil wirklich jedes Wort das er singt versucht mit einer passenden Geste zu unterstreichen, lässt alle Andi Borgs und Roland Kaisers und wiesiealleheissen dieser Welt als totale Amateure dastehen. Und die Szene, wo er seine Bandkollegen namentlich anspricht und jeder sich einmal in die Kamera drehen darf…der Wahnsinn. Diese Posen, dieses gar nicht mal so schlechte gebreake, das aber total untergeht. Unbedingt sofort gucken und dann nochmal und dann nochmal und dann nochmal und dann nochmal…


[YouTubeDirektBasketballVsMädchen]



Heute wird nichts gebloggt.

Es gibt manchmal auch noch wichtigeres zu tun. Zwinker zwinker.



Ergänzung zum Sommerhit-Thema

Das ist wirklich grossartig: Ich schreibe einen Post mir mehreren Videos und vergesse dann das einzige Video, weswegen ich den Aufriss um den Sommerhit überhaupt mache. Denn meine Entscheidung (neben Skee-Lo als Jeder-Sommer-Hit) ist ja eigentlich schon gefallen. Und deswegen müsst ihr euch auch jetzt noch einen Videopost gefallen lassen. Denn der nächste Song gefällt mir ausserordentlich gut. Somit ist es klar: Die würfel sind gefallen. Der Sommerhit 2008 kommt von Gonzales, der vor Jahren schon mit seinem Album “Gonzales über alles” zu begeistern wusste. Dann ist er ein bischen wietergegangen, trat als Jazzpianist auf und entfernte sich etwas von poppigen Songstrukturen. Das war keineswegs schlechter, nur eben weniger Sommerhittig. Jetzt ist der Exil-Kanadier von seiner langjährigen Heimat Berlin nach Paris gezogen. Und anscheinend hat ihm die neue Umgebung genug Inspiration oder Frische oder sonstwas gegeben, um direkt mal eine astreine PopPerle rauszuhauen. Knallersong, wird bis Oktober rauf und runter gehört: Working together


[YouTubeDirektZusammenarbeit]

Übrigens: Wer sehen will wie schnell einem Themen hinterlistig geklaut und dann auch noch absolut berechenbar und schlecht ausgewählt umgesetzt werden, der sehe sich doch bitte den aktuellen Artikel bei MC Winkel an. Aber bitte keine Überraschungen erwarten. (Das musste sein, MC. Steht das C eigentlich für Copycat? Har Har Har)



Wähl den Sommerhit!

Huiuiuiui, das wird wieder schwer dieses Jahr. Folgende Favoriten sind im Rennen:

Sebastien Tellier, aus dem Air/Daft Punk/Franzosen machen elektronische Musik - Dunstkreis tritt beim Grand Prix an mit einem Lied das OldSchooliger nicht sein könnte. Also in seinen Harmonien und so. So ein richtige Schlager. Und ich finde es grossartig! Ja, echt! Hört doch mal:


[YouTubeDirektGöttlich, via]

Ist doch ne riesen Nummer! Finde ich, also mich beschwingt das sehr. Wir haben natürlich noch andere Kandidaten im Rennen. NERD sind zum Beispiel wieder da. Man hat ja lange nichts mehr von den Neptunes gehört, dem grossartigen Produzentenduo, die ja so Perlen wie Drop it…von Snoop gemacht haben, etc. Nun sind sie mit ihrer eigenen Band wieder zurück und hauen, zumindest Videotechnisch ordentlich auf die Kacke. Leider, finde ich, wird der Song bzw. seine Dynamik dem Video irgendwie nicht gerecht. Oder?


[YouTubeDirektFeierei]

Sido ist auch im Rennen. Moment mal, sagt da der geneigte Weltfriedenleser, Sido? Und ich sage: Ja klar. Super Nummer. Kein Zweifel. Und das charmanteste Kompliment ever an die Bundeskanzlerin…


[YouTubeDirektDuWeisstGarNix]

Ein weiterer Favorit von mir ist der grosse Smash Hit von Mosaro und Astrid Kuby. Allerdings, das muss hier mal gesagt werden, ist 1:48 keine ideale Singlelänge. Ein bischen kurz geraten. Andererseits: Diese kurze Zeit reicht schon um euch den Song für den Rest des Tages ins Hirn zu brennen. Deswegen: Nur mit Vorsicht geniessen. Ohrwurmanfällige Personen sollten sich erhöhter Gefahr ausgesetzt sehen.


[YouTubeDirektFaserzelleglück, via]

Ich persönlich habe schon entschieden. Ein alter Song, den ich für mich wieder rausgegraben habe, nachdem ein Gast beim auflegen mich zuletzt fragte, ob ich den dabei hätte und mir dann auffiel: Nein, aber was ist das bitte für ein cooler Song?!?!? Alte Nummer, aber mein reaktivierter Sommerhit 2008. Solange nichts besseres kommt. Und dieses Forest Gump Video ist schon ganz weit vorne, da war lange keiner mehr…:


[YouTubeDirektGrösser]

Und jetzt seid ihr dran. Bitte in den Kommentaren abstimmen, wer Sommerhitsieger ist. Oder noch eigene Vorschläge posten, damit es komplett unübersichtlich wird…ich liebe das!!! Ganz unironisch.



Weltfrieden Wut Woche: Fremde Wut

Ich glaub es hackt!

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Bevor wir zum Grande Finale der Wutwoche ansetzen, nochmal dieser Beitrag über fremde Wut im Fernsehen. Sehr schön sieht man da, was für Choleriker beim Fernsehen arbeiten, die normalerweise für total sachlich gehalten werden. Würde mich nicht wundern, wenn es so ein Video auch irgendwo vom Wickert gäbe. Oder von der Berghoff. Von der hiess es ja eh, das sie die Tagesschau fest in ihrer Hand hält und ein strenges Regiment geführt hat. Nun aber erstmal anderen beim ausrasten zugucken.


[YouTubeDirektImNotDoingItAgain]

Spannend, oder? Besonders bemerkenswert finde ich ja dieses angezicke des Anchormans im Studio mit seinem Aussenreporter, der wohl mal sein Boss war. Das ist ja schlimmer als bei Falcon Crest! Jetzt kommt aber der Knaller. Wut, in ihrer Eigenschaft als Eruption, hat ja eine ganze Menge mit Kraft zu tun. Mit Stärke (ich will nicht sagen das Wutausbrüche ein besonderes Zeichen von Stärke wären, das Gegenteil ist der Fall, aber ich meine Stärke in einem Kraft-Kontext). Und deswegen kann man nun herrlich feststellen, das diese Energie auch einen Rythmus hat, den man nur auffangen muss, und schon hat man einen echten Power-Track am Start. Beweist zumindest dieser schöne Wutremix:


[YouTubeDirektWutLoop]

Wir sehen also: Andere Mütter haben auch wütende Söhne.

[via Rene via]





Weltfrieden Wut Woche: Ehrgeiz

Ich hab so nen Hals! Weiter gehts!

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Ich bin ein ehrgeiziger Mensch. Es gibt viele Dinge, die ich mit Leidenschaft mache und die mir Freude bereiten. In denen ich aufgehe. Auflegen zum Beispiel. Oder eben bloggen. Oder Musik machen. Oder Viedospiele. Oder Filme schreiben. Da möchte ich gerne das Maximum aus mir herausholen, solange pressen bis die Kohle zu einem Diamanten geworden ist. Ich wachse gerne über mich hinaus, wenn das auch selten genug vorkommt. Vielleicht auch gerade deswegen.

Was ich schrecklich finde sind Menschen, die einfach alles mit Ehrgeiz bewältigen müssen. Die stets meinen, das ihr unerschütterlicher Glaube an sie selbst rechtfertigt, das sie sich alles erlauben dürfen, solange es sie nur irgendwie weiterbringt. Die Loyalität für ein Hindernis halten. Gut, das würde so keiner von denen zugeben, aber es ist doch allzu oft so. Ich kann mich problemlos in irgendwelchen karrieristischen Dingen zurückhalten, solange ich nur einem Freund damit helfen kann. Und ich denke auch, das es sich nicht ausschliessen muss für oder mit jemandem zu arbeiten und trotzdem befreundet zu sein. Ich kategorisiere Menschen auch nicht danach was sie mir bringen oder wie weit sie mich bringen oder wann sie mir mal nützlich sein können, sondern ich unterteile relativ grob in “Cool” und “Arschloch”. Das muss reichen.

Ich finde es unerträglich wenn Leute ohne links und rechts zu gucken für ihr Wohl kämpfen, wie man das als Vater zum Beispiel auf Elternversammlungen erleben kann. Es geht immer erst um das Wohl der eigenen Kinder, dann eventuell um das der anderen. Dabei verstehe ich eine Schule als komplexes, gesamtes System, in dem alle nach Möglichkeit an einem Strang ziehen sollten. Wenn da jeder versucht das beste für das eigene Kind rauszuholen, schlagen sich irgendwann alle die Köppe ein. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich möchte das es meiner Tochter gut geht, das sie gerne zur Schule geht und lernt was wichtig ist. Aber ich möchte das eben alle anderen Kinder das auch tun. Das ist kein besonders sozialistischer Gedanke, sondern eher ein sozialer. Dürfte selbstverständlich sein, ist es aber leider nicht.

Ich treffe auch manchmal Kollegen, die in meiner Nähe das dringende Bedürfnis verspüren, sich zu profilieren und gross zu machen (MC kennt ein Beispiel) und mir zu sagen wieviel mehr sie aus Situationen schöpfen können. Ich stehe dann daneben und lächel und bleibe höflich und denke mir meinen Teil. Nämlich: Warum? Was hast du für ein Problem mir diesen ganzen Scheiss erzählen zu müssen? In welcher Art und Weise könnte ich jemals eine Gefahr für dich darstellen? Und was hast du davon? Nicht das ich als Idiot hingestellt werde, iwo. Aber ich werde so verglichen, das man mir Ehrgeiz absprechen soll. So ein Zirkus lässt mich machen Gähn. Dabei komme ich mir aber immer selber in die Quere. Denn was Karrieristen als naiv bezeichnen würden ist für mich eine Grundvorraussetzung menschlichen Zusammenlebens: Immer davon ausgehen, das der andere nichts böses im Schilde führen kann. Deswegen höre ich mir dann immerwieder die gleiche Scheisse an. Ich habe dies, ich habe das, du hast das nicht, also geh mir weg. Liebe Leute.

Das Problem bei der Situation ist: Man wird in eine Lage gedrängt, in der man nichts anderes sagen kann als: Ich habe es nicht nötig zu vergleichen. Und das finde ich eine schreckliche Position. Natürlich habe ich es nicht nötig, warum auch? Ich weiss ja, das ich den Grössten habe. Aber damit wird der Vergleich per se negativ besetzt, was er ja nicht ist. Eigentlich. So ein Vergleich kann ja auch etwas spannendes sein, etwas nützliches. Aber ich möchte gerne freiwillig entscheiden, wann ich den anzustellen gedenke und nicht dazu gedrängt werden, weil jemand gerade was zum abreagieren braucht. Ich verliere auch gerne Vergleiche. Ist doch schön wenn es dem anderen etwas bringt, mich im Armdrücken zu schlagen. Da verliere ich gerne, das ist etwas ehrliches. Aber zu sagen: “Ich habe mehr (sinnloses Konsumprodukt deiner Wahl einfügen) als du!”, zeugt doch von einer gewissen Kleingeistigkeit gepaart mit dem falschen Ehrgeiz ausgerechnet mir etwas beweisen zu müssen, den ich jeden erstmal versuche Vorurteilsfrei zu begegnen. Und das nervt mich.

Nun habe ich, jobbedingt, schon desöfteren mit solchen Leuten zu tun gehabt. Und meine Reaktion wurde über die Jahre immer verständnisloser. Anstatt arroganter. Ich kann dann eben nicht sagen: “Dann steck dir doch dein (sinnloses Konsumprodukt deiner Wahl einfügen) in den Arsch und freu dich!” sondern versuche denjenigen zu vermitteln, das ich das OK finde und kein Problem damit habe. Was ebendiese dazu motiviert noch weiter zu machen. Es ist eine Art Masochismus. Sie WOLLEN hören, das sie mir auf den Sack gehen und sich verpissen sollen. Aber meine Sack-Nerv-Schwelle ist äusserst hoch, weswegen das eigentlich nie passiert, weswegen ich im Perpetuum-Mobile-Modus vollgequatscht werde von solchen Idioten. Und mir wünschte, die Fähigkeit zu haben ihnen zu sagen, das sie das doch bitte jemandem erzählen würden, den das interessiert, was mir aber meine Höflichkeit verbietet. Und das geschnatter hört nicht mehr auf. Das Problem am Ehrgeiz ist nicht der Ehrgeiz, sondern die Ehrgeizigen, welche ihn für eine positive Charaktereigenschaft halten und deswegen zu jeder Tag und Nachtzeit damit rumprahlen müssen. So wie es Leute gibt die sagen: Ich sage immer und jedem ganz offen und ehrlich meine Meinung. Die glauben auch eine gute Charaktereigenschaft damit auszudrücken. Aber man muss nicht immer und jedem ehrlich seine Meinung geigen. Wirklich nicht. Vor allem nicht ungefragt. Das ist unprofessionell.

Es ist eine Sackgasse. Man kann ihnen eben nicht erklären das eine Freundschaft, egal wie jung oder alt sie auch sei, immer Priorität haben muss. Auch vor Karriere und Co. Wahrscheinlich nur einer der Gründe, warum ich es in der Politik nie weit bringen würde. Oder in der Wirtschaft. Oder auf der Elternversammlung.