Pfui! Bah! Igitt!

Ich wage es gar nicht auszusprechen..Ich habe ein Stöckchen von René bekommen und er sucht die 5 “more than fuckable”-Promis. Also die “Promis, die mehr als mit ihnen zu schlafen-würdig” sind. Nun, bei mir ist es ja mittlerweile so: Ich finde den Gedanken an Sex, des Sexes wegen sehr anstrengend. Das wird schnell zu einer Sportnummer. Aber wenn du mich fragst, in wen ich verliebt bin und mit wem ich eine Familie gründen möchte, mit wem ich in den Sonnenuntergang reiten will und mit wem ich mich weinend in den Armen halten möchte, weil unser schönes kalifornisches Haus aufgrund von Waldbränden abfackelt, dann kann es nur eine fünf vier und eine ausserkonkurrierende (da männlich) Antworten geben:

Platz 5:

Jenna Elfman

jenna.jpg

Ich habe gerade erschreckenderweise feststellen müssen, das Jenna Scientologin ist. Naja, wir machen alle mal Fehler. Dafür bin ich ja da: Um sie auf den rechten Weg zurückzuführen und ihr beizubringen, das es gar schlimm ist, auch mal über Sachen die man macht oder sagt nachzudenken. Und wenn sie dann ganz brav ist, darf sie auch mal meinen Thetan…öhm…das gehört wirklich nicht hierher. Und wer hier meckert, ich würde eine Scientologin aufzählen, für den habe ich nur zwei Worte: Juliette Lewis. Oder Leah Remini.

Platz 4:

Julianne Moore

julianne.jpg

Ach. Blass. Rothaarig. Ladylike. Julianne spricht wirklich alle meine Sinne an. Sinne, gutes Stichwort. Sinnlich. Elegant. Was für eine Frau. Aber immer so ernst.

Platz 3:

Vincent Gallo

vincent.jpg

Nur um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin weder schwul noch bi. Aber verdammt: Ich kann problemlos zugeben wenn ein Mann sexy ist und ich begreife nicht warum der Typ nicht bei allen Frauen auf Platz 1 dieser Liste steht. Der Mann hat Style.

Platz 2:

Marianne Faithful (damals)

[YouTubeDirektEtwasBesseres]

Wie die da so leicht debil grinsend sitzt und singt und man den Eindruck hat, das sie gar nicht so genau weiss, wo sie ist…Wunderschön. Und ja: Das mein ich ernst. Als Überzeugungsarbeit vielleicht noch dieses Foto:

marianne.jpg

Platz 1:

Cameron Diaz

cameron.jpg

Ach Cameron. Du bist es und wirst es immer bleiben.

Soll ich jetzt weiterwerfen, oder nicht? Hmm…ich weiss nicht so recht.
Demnächst dann: Die Top 5 der Schwarzhaarigen…He He He.



Wer wird Alaafionär?

Mein Kostüm wird pink-lila-quergestreift sein. Mit ein paar kleinen Accecoires. Und einem wichtigen, ja geradezu elementaren Schminkmotiv, quer übers Gesicht. Na? Als was werde ich wohl ab Morgen unterwegs sein?



Neue Weltfriedenhymne

Zumindest bis die nächste kommt. Auffällig wird langsam, das es sich vermehrt um skandinavische Produkte handelt. Da wäre zunächst die offizielle Weltfriedenband “I´m from Barcelona” aus Schweden. Und jetzt ein gewisser Jens Lekman. Der Name klingt wie ein norwegischer Torwart. Der Mann sieht aus wie ein finnischer Bankangestellter. Und die Band sieht aus wie eine Ansammlung schwedischer Stewardessen. Nun gibt es nur ein Problem:

Für welche Version soll ich mich entscheiden?

Einmal mit schöner, old-schooliger Gitarre.

Dann mit hübsch allen in Weiss gekleideten Bläserinnen und ohne Streicherinnen.

Oder doch die charmant zurückhaltende Unplugged-Solo-Pfeifversion?

Letzte Option: Jens am Piano, keine Gitarre, dafür aber ein charmanter Verspieler, bzw. Samplerproblem in der Mitte des Stücks.

Eigentlich egal, ich kanns in allen Versionen hören, ich werde des Songs nicht überdrüssig. Aber ihr könnt ja trotzdem gerne abstimmen, welche Version euch am Besten gefällt. So oder so: Wäre es Sommer, wir hätten einen Hit.

Achtung Hessen: Das Lied macht glücklich!



Zukunftsszenario

Meine Tochter (6) äusserte heute Morgen den Wunsch, zu den Cheerleadern zu gehen. Sie hätte sich mit ihrer Mutter schon danach erkundigt, wo man das in Berlin machen kann. Zum Glück gibt es an ihrer Schule keine Football-Mannschaft, sonst wären zukünftige Beziehungsgeflechte mit dem Quarterback ja schon vorprogrammiert. Und wie das immer endet, weiss man ja aus zahlreichen Dokumentationen Filmen.



Szenen einer Ehe

Ich bin ein absoluter Loser im bedienen jeglicher Grafikprogramme, allem voran natürlich Photoshop. Ich krieg es einfach nicht gebacken. Ich hatte schon Seminare in dem Programm, an der Uni, aber wenn ich dann wieder alleine davor sass: Alles weg. Weil ich die Werkezuge so unlogisch finde. Oder nicht intuitiv genug. Oder weil der kürzeste Weg, oder der mir am logischsten erscheinende, meistens falsch ist und nur ein mehr an Arbeit bedeutet. Die Tricks sind eigentlich alle recht simpel, aber wenn man es nicht jeden Tag benutzt, dann vergisst man das sofort. Oder zumindest ich. Dafür bin ich ja auch Paint-Gott.

Nun gibt es aber Hilfe aus dem Internet. Und zwar die YouTube-Serie “You suck at Photoshop”. In den (bisher) 4 Filmchen werden die Grundlagen von Bildbearbeitung gezeigt. Man sieht nur den Screen und hört die Stimme des Tutors, der einem erklärt, was man zu machen hat. Das klingt ähnlich langweilig, wie ein zur Vergessenheit verdammtes Seminar…wenn das alles wäre. Über die vier Folgen, die man zu sehen bekommt, spinnt sich gleichzeitig noch die Geschichte über das Ende der Ehe des Erklärers, jedes Bild das er bearbeitet hat mit seinem frustrierten Ehealltag zu tun, was ihn meistens so sehr stresst, das er am Ende jeder Unterrichtseinheit komplett ausser Atem ist. Das ganze gipfelt dann im Ende der letzten Folge…sollte man aber selber gucken, selbst wenn man gar nicht wissen will wie das Programm funktioniert - oder wenn mans sowieso schon weiss.

Unglaublich, mit wie wenigen Mitteln man eine komplette Geschichte erzählen kann. Man hat hier nur die Audiokomponente (man hört die Frau auch manchmal aus dem Hintergrund rufen), die Bezeichnungen der Bilder und Ordner, die man immerwieder auf dem Desktop sieht und manchmal ankommende Skypegespräche. Und trotzdem kriegt man die komplette Story und ihr Drama mit. DAS ist Inszenierung vom Allerfeinsten. Und lernen kann man auch noch was dabei. Mir prägt sich das auf diese Weise auf jeden Fall schneller ein. Wo bleiben die Tutorial-DVDs?

Hier alle 4 Folgen:

Folge 1:

Folge 2:

Folge 3:

Das Finale, Folge 4:

Und alle Feedreaderleser gehen bitte hierhin. Unbedingt chronologisch gucken. Und falls jemand “Alt!” schreien will, ich bin entschuldigt: Der Malcolm hat nämlich solange auf sein Alice warten müssen. Das hat zwar nix mit mir zu tun, aber er benutzt das auch immer als Ausrede.

Die Serie ist der Hammer und entdeckt habe ich das gleichzeitig mit einem Blog, das ich auch noch nicht kannte und das mir auf Anhieb allergrösste Freude bereitet hat: Jaundko. Nach dem Videos gucken sofort da lesen gehen.



Dinosaurier!

Diese Perle hier die Waldi auf MySpace ausgegraben hat verdient aber auch allerhöchste Beachtung. Eine Band namens “totally enormous extinct dinosaurs” aus dem vereinigten Königreich. Hammer. Man schmeckt ein bischen Basement Jaxx, man hört das Daft Punk im Nebenraum laufen, und dennoch ist es etwas sehr eigenständiges, elektronisches. Electropop. So nennt man das wohl. Was weiss denn ich, ich bin doch hier nicht der Katalogiosierer. Fakt ist: Die Lieder sind freundlich und reissen mich mit. Lassen mir keine Chance. Wollen von mir getanzt werden. Hammerband. Nicht nur Hörbefehl, sondern auch Add-Befehl, dann kommentieren die bei euch vielleicht auch so schön, wie bei mir.



Was besser wurde…

Johnny hat in einem Post über modernes Misstrauen und warum der Staat das anheizt drunter kommentiert, das er eigentlich auch mal schreiben wollte was besser geworden ist oder wird. Weil ein der Kommentator Stefan Ramone schrieb, das irgendwie nur die negativen Aspekte aus den Science-Fiction-Zukunftsvisionen wahr würden. Nun. Wer, wenn nicht der Weltfrieden sollte auch mal die Augen für das Positive öffnen? Eben.

Fangen wir erstmal bei ganz einfachen, naheliegenden Entwicklungen an:

Das Internet

Manometer. Wie konnte ich jemals ohne leben? Klar, ich hab so meine Tage wo ich den Rechner nicht anschmeisse und wenn dann nur um mal eben meine Mails zu checken, aber selbst die sind ja ein Teil des ganzen. Ich gehöre noch einer Generation an, die sich früher gerne mal was gefaxt hat! Und die sich vor dem Fax Briefe schrieb und traf! Mein Gott, was bin ich froh, das sich die Welt weiterentwickelt hat. Wieviel Wissen, wieviele Bands, wieviele Videos und Witzchen wären mir durch die Lappen gegangen, wenn das Internet nicht wäre. Auch Jobs, Reisen oder mehr oder weniger wichtige Informationen hätte ich ohne Netz wohl nicht bekommen. Und last but not least: Freunde. Wieviele Freunde ich durchs bloggen gefunden habe, aber auch wieviele Freunde durch regen Mailkontakt, auch schon vor Zeiten des Blogs, erst zu solchen wurden (weil sie zum Beispiel im Ausland lebten), das ist schon der Wahnsinn. Internet, you socialized me.

Das Fernsehen

Ja, auch zum Fernsehen kann man was positives sagen. Ich war ja früher die Fernbedienung meiner Familie. Ich musste zum Fernseher aufspringen und zwischen den drei Programmen umschalten. Das war vollkommen ok. Ich bin aber auch nicht traurig über die Medienvielfalt die wir heute haben. Klar gibt es da überdurchschnittlich viel Rotz. Aber eben auch tolle Sachen. Phoenix zum Beispiel, einer meiner absoluten Lieblingssender. Es gibt wohl nichts entspannenderes als irgendeine Arbeit zu verrichten und dabei den Live-Debatten aus dem Bundestag zu lauschen. Vor allem Morgens, wenn nur die wenigsten Lust haben zur Sitzung zu gehen und es so schön ruhig und harmonisch im Bundestag ist. Wenn nur eine handvoll Leute da sitzen und debattieren…herrlich. Es gibt noch viele andere schöne Beispiele für ein Plus der Medienvielfalt. Christian Ulmen, in welcher Funktion auch immer, wäre da ein Beispiel. Oder Schmidt. Oder die Supernanny. Eine Liste ohne Ende.

Der Konsum

DVDs Alter! Was für ein Hammermedium das den Film zu Hause irgendwie nochmal neu erfunden hat. Und das sagt jemand der Original-VHSen gesammelt hat. Und Nutella macht immernoch Bügelbilder. Und in der Micky Maus war ein Poker-Set. (!!!) Und Handys können alles mittlerweile. Und Zeitschriftenvielfalt überschwemmt jeden noch so kleinen Kiosk. Und Fernseher werden flacher. Und Spielkonsolen immer stärker oder spassiger. Oder Beides. Und Supermarktvielfalt ist selbstverständlich! Kiwis gibt es überall!

Die Menschen

Alle achten immermehr auf die Anderen. Das ist mein Eindruck. Man (Achtung, Scheisswort!) vernetzt sich mehr untereinander. Freundeskreise wachsen schneller. Leute arbeiten mehr zusammen oder protestieren mehr zusammen. Einerseits Politikohnmacht, andererseits grössere Aufmerksamkeit. Think Global - act local ist dabei wohl die sinnvollste Phrase. Klar. Es wird immer die Antis geben, die Unmoralischen, die, die sich über gesellschaftliche Grenzen hinwegsetzen oder die, die bemängeln das alle nur noch für sich sind und die die “Ellbogengesellschaft” herbeireden. Aber mal ehrlich: Ist es so? In meiner Welt nicht. Ich will nicht Naiv wirken, es gibt immer welche die einen ausnutzen und verarschen. Na und? Muss ich deswegen den Glkauben an die ganze Menschheit verlieren? Soll ich mich von ein paar Wichsern auf meinem Weg entmutigen lassen? Ich gehe weiterhin Vorbehaltsfrei durchs Leben oder in Situationen. Und die paar Male, wo ich damit auf die Fresse geflogen bin werden durch die mehreren Male wo ich dafür “belohnt” wurde locker wieder wett gemacht.

Die Liebe

Ach, die Liebe. Die ist wirklich das einzige was sich nie entwickelt. Was immer gleich toll ist. Und da kann kein Schäuble, kein Koch, kein Mehdorn, keine Merkel, kein DJ Tomekk, keine Eva Herrmann, kein Kerner, kein Öko-Test, kein Polylux, kein Hassblogger, kein Call-TV, keine Bild, kein Sellout, kein Zahnarzt, kein MacBookAir, kein dummer Vorstadtnazi, kein ebenso dummer Grossstadtnazi, kein Rentner, kein jugendlicher Gewalttäter mit Migrationshintergrund, kein George Bush, keine Datenvorratsspeicherung, kein birmesisches Regime, kein sonstiges Regime, keine Cruise-Sekte, kein Ende einer Beziehung, kein Hurricane oder sonstiges Unwetter, kein Berlusconi, keine Carla Bruni, kein Gammelfleisch, keine Scheisse der Welt etwas dran ändern. Liebe ist Zeitlos, überlebt uns alle und ist das allerbeste was einem passieren kann. Jederzeit. In jeder Form. Ob in einer Beziehung, oder die Liebe zum eigenen Kind…Könnte man Liebe-Aktien kaufen, ich täte es. Ein Kurs der nie sinkt. Liebe ist das fortschrittlichste und modernste was es gibt. Denn Liebe rockt die Welt. Und solange man das noch im Hinterkopf hat weiss man: Hey, es ist wirklich nicht alles schlecht!



Alte Form

Für mich ist “Mama said” immernoch sein Meisterwerk, seine Referenz. “Let love rule” ist schon auch noch gut, aber ab “Are you gonna go my way” ging es bergab und die letzten Platten gingen wirklich überhaupt gar nicht mehr. Nun scheint er mittlerweile endlich genauso zu denken wie ich und besinnt sich auf seine alten Qualitäten. Zumindest wenn man die neue Single hört, hoffentlich war das kein Ausrutscher. Was für ein Song, was für ein perfekt gesetztes Orchester. Hühnerfell, ganz klar:


[YouTubeDirektEinMannBand]