Jugendsündenspass!

Ja, mir hat meine Band, die ich vor 12 Jahren hatte, enormen Spass bereitet. Wir haben nur totalen Quatsch gemacht, Unmengen an Leuten, die was von uns wollten vor den Kopf gestossen, und uns um wirklich gar nix geschert. Ach ja. Es ist Zeit für ein wenig Nostalgie…Meine Damen und Herren, ich präsentiere ihnen: Fritten und Bier bei MySpace!



Keine Zeit, keine Zeit.

Studienarbeit, New Hollywood. Hochzeit (nicht meine!). Essen kochen. Studienarbeit. Musik organisieren. Platten packen. Studienarbeit. Studienarbeit, gross. Rauchen, essen, duschen. Mailen. Studienarbeit. Lesereise. Klamotten packen. Cola trinken. Zeitung lesen. Studienarbeit. Fachliteratur lesen. Sequenzanalysen machen. Formatierungsvorlagen besorgen. Studienarbeit. Studienarbeit, gross.

Manchmal wünschte ich mir, eher die Grinsekatze zu sein als das Kaninchen.



Sie haben es schon wieder getan…

…und sie wollten mich und meine Skillz schon wieder dabei haben…:)
Diesmal in lupenreiner Aufnahmequalität, weil ich ja endlich mal bei den Jungs persönlich in Kiel war.
Ich kann vor Ort auch besser schreiben, wenn ich im Studio sitze, die Mitstreiter direkt vor mir, ein kühles Blondes in der Hand…so wird Hip Hop gemacht. Auch wenn ich natürlich viel mehr bin als das..

Aber seht selbst: Es ist mir mal wieder ein Fest die neueste Kollabo zu präsentieren:

(Büro am Strand feat. MC Winkel und Nilzenburger) feat. Kaya

(schreibt das mal alles auf ein kleines Cover…hehehe)

Nich Hip Hop

[SevenloadDirektCredibility]



Unbreakable Angenehm

Wenn man mitten in der Nacht mit seinem iPod durchs verschlafene München läuft und dabei “Dont cry” von Guns ´n´ Roses hört, dann wünscht man sich ein bischen melancholischer zu sein als man ist.



I want to ride my Bicycle…

Mein erstes Rennrad war eine Wucht. Ich bekam es am Geburtstag nach der Einschulung (was zeitlich recht nah beieinander lag) und hatte zwei unglaubliche Superfeatures:

1. Einen Griff am Lenker, den man drehen konnte und der dann die Geräusche eines Motorrades nachgeahmt hat. Mechanisch natürlich.
2. Einen Tacho.

Der Tacho war das A und O Tool. Ich fuhr auf dem längsten und geradesten Radweg, oder auf dem unbefahrenen Feldweg hinter unserer Siedlung und versuchte persönliche Geschwindigkeitsrekorde zu brechen. Ich forderte regelmässig meine Brüder im Wettrennen auf unserer Strasse heraus, entweder ich gegen die Ente oder ich gegen das Mofa. Natürlich verlor ich immer, aber die ersten paar Sekunden, die in denen man tatsächlich schneller war, da wusste man wieviel Kraft in einem schlummert. Zu was man alles im Stande sein können würde.
Ach, mein Rennrad und ich, wir waren unzertrennlich. Bis es zu klein wurde. Da stieg ich dan auf das Holland-Rad meiner Mutter um. Welches ich irgendwann eigentlich nur noch flicken musste. Jeden Tag. Und wenn ich neue Schläuche holte, waren die meistens schon von Werk aus löchrig. Das waren immer Continental Schläuche und die habe ich immer im selben Laden geholt. Und wieder umgetauscht. Und der neue war wieder porös. Und wieder umgetauscht. So ging das eine ganze Zeit lang. Bis ich einfach beschloss, das Fahrrad meines Vaters kaputt zu fahren. Nie kaufte ich so viele Schluche wie zu dieser Zeit.

Dann war ich eine ganze Zeitlang Radlos. Ich fuhr immer mit Bus und Bahn. Ging auch. Oder ich ging zu Fuss, war ich eh immer gut drin. Bis zu meinem 20. Geburtstag:

Ich wohnte mit meinem Bruder und einem Freund in einer Altbauwohnung im Herzen Kölns. Zu meinem 20. machte ich ein Essen im Flur der Wohnung. Total eng, weil schmal. Ich stellte einen Biertisch und zwei Bänke auf, der Flur war voll. Perfekt, genau so wie ich es haben wollte, alle mussten übereinander klettern. Mein Mitbewoner und seine Kumpels waren BMXer und ziemlich gut. Ich mochte das und freute mich immer wenn die mal einen Song von Fritten und Bier für eines ihrer Videos wollten oder wenn irgendein Contest in Köln war und unsere Bude vor BMXern überquellte (während der WM in Kölle damals platzte sie aus allen Nähten. Amis, Mexikaner, Engländer, wasweissichnichtnochalles, da war Stimung in der Bude!). Nun denn: An dem Abend meines 20en sagten sie: Geh mal um Punkt Mitternacht auf den Balkon. Da stand ich nun, die Partygesellschaft hinter mir (unser Balkon, der auch schon halb eingestürzt war, bot nur Platz für eine Person) und blickte auf die leere Strasse. Plötzlich ging Geschrei los und hinter einem geparkten Auto auf der anderen Strassenseite sprangen vier Vollspacken hervor. Meine Freunde. Und sie hatten ein BMX-Rad dabei, gröhlten, jubelten, schrien und riefen: “Das ist deins, Nilzenburger!”
Wir lachten uns kaputt, die Stänkerfrau unter uns beschwerte sich wieder, aber keiner hörte sie. Wir starrten nur gebannt auf die Starssenperformance. Ach ja, ganz vergessen:
Die Vier waren nackt. Im Oktober. Mitten in Köln. Auf der Strasse.
Nach ca. 10 Minuten Produktpräsentation zogen sie sich wieder an und kamen hoch in die Wohnung. Und nie vergesse ich dann die Worte, mit denen sie mir mein heiss geliebtes BMX-Fahrrad überreichten:

“Du kannst es zwar nicht, aber im Herzen bist du einer von uns.”

Ach war das schön. Das war eh ein toller Geburtstag. Mit Weltklasse-Geschenken. Das Fahrrad wurde mir viele Jahre später gestohlen. Scheiss Kiddies, wussten gar nicht was für einen Schatz sie da unterm Arsch hatten.



Ulmi…

..ist Gott.



Digitalstes Weltwunder

Es ist mir nach langen, nervernzerreibenden Recherchen, nach tagelanger Arbeit im Studio, nach unzähligen Anläufen und Versuchen nun endlich gelungen euch eine absolute Revolution bieten zu können. Der nun folgende Podcast wird die Welt, so wie wir sie kennen, für immer verändern. Auf der CeBit sollen die neuesten Technikrevolutionen vorgestellt werden? Pff…vergesst es. Hier seid ihr genau richtig, denn hier passiert es. Hier seid ihr nicht am Puls der Zeit, sondern am Puls der Zukunft. Denn wir sind die “Future-Generation of Tomorrow”!!! Haltet euch fest und macht euch bereit, denn die nächste Minute hat es so noch nie gegeben:

Die Digitale Superrevolution - Der Podcast.

Na? Da seid ihr Baff, was?



Rate die Zitate!

“…und die Beach Boys waren nie mehr als ein drittklassiges Barbershop - Quartett.” Noel Gallagher in der Februar-Ausgabe des deutschen Rolling Stone.

“Ich mach mir doch nichts aus Geburtstag…” Roman Libbertz zu seinem heutigen 30.

“Geil, jetzt geht endllich der Frühling los.” Ich, vor einer Woche.

“Äh, ich hab Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.” Michael Glos, CSU, Technologie- und Wirtschaftsminister in einem Video auf SpOn.

“Wie geht dein Block nochma?” Die kölsche Kylie per SMS.

“Kant was a Punkrocker.” Gestern gesehen auf Praschls Geheimblog.

Bei einem einzigen Zitat in dieser Liste habe ich mir an den Kopf gefasst und soviel geballte Ignoranz und Dummheit nicht fassen können. Ratet mal bei welchem…?



Lichtblick im Haufen Scheisse

Die Woche fängt heute richtig scheisse an. Mit Anlauf. Ich habe einen Schlag in die Magengrube bekommen, das ich im Quadrat kotzen könnte. Den ganzen Tag und noch länger.
Jetzt schneits auch noch.
Ne, ne, so gehts nicht.

Allerdings gibts einen kleinen Lichtblick:
Der Freerk ist mein alter Nachbar aus Köln. Der hat auch damals den Bewerbungsfilm mit mir gemacht. Nun hat ihn dazu qualifiziert, das er an der KHM in Köln studiert hat, also quasi weiss/wusste was er tut. Das er bloggt habe ich euch ja auch damals mitgeteilt. Ich weiss nicht ob ihr regelmässig vorbeiguckt, aber es lohnt sich. Jeder One-Liner sitzt. Eben Meister seines Fachs. Nun ist ihm aber eine kleine Sensation gelungen: Er hat ein Drehbuch geschrieben und abgegeben. In einer Szene wird jemand abgeführt, oder so. Und er ruft erbost etwas aus….seht selbst. Die Blogosphäre wird nie wieder dieselbe sein…:)



Inkonsequentes Trinken

Trinken, weil es um Alkohol geht, inkonsequent weil ich schon wieder das Stöckchen hier bearbeite anstatt es in den Stickdump zu werfen. Aber wenn die bloggenste Tänzerin die tanzenste Bloggerin die aufregende Frau Applebum einen so charmant fragt, dann kann kein Nilzenburger auf der Welt widerstehen. Es geht um folgendes: Welche Lieder assoziiert man mit den folgenden Getränken..Ich hab mir mal die Liste vom Ursprungsstockwerfer geholt, bei Bonita sind nämlich schon ein paar in der Liste verlorengegangen….Auf gehts.

Champagner - Nie mein Drink gewesen. “The most beautiful Girl in the World”, Prince. Auch nie mein Künstler gewesen.

Sekt auf Eis - “Vamos a la Playa”, Righeira. 80er Jahre, Adria, Openair Disco. Da gehört der Drink hin.

Weißwein - “Today”, Smashing Pumpkins

Rotwein - “Me, myself and I”, De La Soul. Ich trink das Zeug zwar nicht, aber finde es trotzdem so elegant. Vor dem Kamin sitzen, Kierkegaard lesen, ein schwerer Rotwein auf dem Beistelltischchen und De La Soul hören. Yep.

Martini - “Kill all the white man”, NOFX. Hab ich in meiner Jugend gehört. Und getrunken.

Whiskey - “Tuesdays Gone”, Lynyrd Skynyrd. Männerdrink. Männersound. Aber beides mit Gefühl. (Oh Gott, was für ein schrecklicher Satz)

Averna - “Una Festa sui prati” Adriano Celentano. Der Man!

Anisette - Was ist das denn? Sowas wie Pernod? Oder wie Pastisse? Oder wie Sambuca?

Cachaça - “Wir lagen vor Madagskar”, am Besten gesungen von einem Hamburger Schantichor.

Bombay Saphire - Bäh.

Wodka - “Killing in the name of”, Rage against the machine.

Tequila - “Semi-charmed Life”, Third Eye Blind

Raki - Ne is klar. Raki.

Absinth - Irgendwas von Pat Metheny.

Grappa - “Che T’Aggia Di!”, Adriano e Mina. Eine tolle Platte. Die zwei grössten Superstars Italiens haben zusammen ein Album aufgenommen. Dieses Lied ist auf Neapolitanisch und Mina beschimpft Adriano die ganze Zeit, was er doch für ein Arschloch sei. Superlustige Nummer, muss man sich aber simultan übersetzen lassen, denn der Dialekt ist ne harte Nummer.

Kubanischer Rum - “Jein”, Fettes Brot

Jamaican Rum - “Summer dreaming”, Kate Yanai. Man soll ja keine Lieder nehmen die primär was mit dem Drink zu tun haben, aber das ist wirklch die klarste Assoziation die ich dazu hab.

Bier - “Girl from Mars”, Ash.

Jägermeister - “New world order”, Mr.X and Mr. Y.

Doppelkorn - “Ich ben ene kölsche Jung”, Willy Millowitsch. Was bodenständiges.

Boah, das war ne harte Nummer. Am meisten freue ich mich zu sehen wie der Dr.Sno*, welcher ja immerwieder sein Desinteresse am Alkohol verkündet, mit diesem Stöckchen klar kommt. Ob der Roman in seinem neuen Design Lust dazu hat? Und was ist eigentlich mit “Ich brauche nur an einem Schnaps zu riechen und bin schon betrunken”-Silka? Und Wertkauf-Walter natürlich auch. Ich glaube ich weiss schon was er bei Tequila schreibt…hehehe. Übrigens: Die Videos hab ich als Fleissaufgabe noch nachträglich rausgesucht. Das müsst ihr natürlich nicht machen.