Das GTT versucht den Move

Herm “The Herm” Herm und ich, besser bekannt als das GTT (Guten Tag Team) sind von Playstation eingeladen worden um mal ihren neuen Controller auszuprobieren. “Move” heisst das Gerät und im ersten Moment erinnert es ein bisschen an die Steuerung der Wii, aber bis auf die Tatsache das man mit einem längeren Gerät in der Hand vor dem TV rumfuchtelt, gibt es eigentlich keine Gemeinsamkeiten zwischen den Beiden. Oder vielleicht doch: Man könnte meinen, das Sonys Hardware-Entwickler sich die Dinger von BigN genauestens angeguckt haben und verbessern wollten. Ich fand zumindest, das sie besser in der Hand liegen und das sie einem noch die Tiefe als Achse dazu geben, ändert das Spielverhalten auch einigermassen. Aber sehen sie selbst, wie sich das GTT geschlagen hat:

Teil 1:

Teil 2:

Das macht schon Spass alles. Wir haben auch noch ein paar andere Spiele ausprobiert, die haben auch gut funktioniert. Allerdings: Meine große Sorge ist die Funktion der Kamera in einer normalen Wohnumgebung. Wo man eben keine Lichtdurchfluteten Räume hat oder alles erstmal professionell ausleuchten kann. Wo man nicht immer den Platz hat, mal eben 2 Meter vom Fernseher entfernt rumzufuchteln. Das alles wird erst der richtige Prxistest beweisen. Bis dahin aber gilt: Ausprobieren kann man es ja mal. Auf der Gamescom wirds auch rumstehen.



Früh aufwachen und nicht rauchen

Das sind die Zutaten, die zu so einem Lied führen. Vielleicht sollte ich mir auch mal so eine Loop-Station holen? Ich hätt ja schonmal Bock drauf und Gesangsloops in Garage Band zusammen zu schneiden, ist nun auch nicht der wahre Jakob. Hier das Lied. Nennen wir es einfach mal:

“Nikotinentzug”

P.S.: Ich habe den Text ebenfalls heute Morgen geschrieben und als ich ihn dann einsang fiel mir auf, das ich eine Zeile vergessen hatte und ich musste improvisieren. Diese Zeile ist tatsächlich auch die schlechteste im ganzen Lied. Welche mag das nur sein? :)



Neues Video des Monats

In der Sidebar. Nur für alle die es nicht mitbekommen. Hier ist es auch nochmal. Nimm DAS Sesamstrasse..:)

[VimeoDirektWeezerInsekten]



Lass den Weltfrieden lesen..

Blog-Lesungen sind ja so eine Sache: Immer finden sie da statt, wo man selber gerade nicht hin kann. Aber das ist jetzt anders, denn: Ich lese jetzt für dich.

Im Laufe der Jahre hat sich hier einiges angesammelt an Texten und ich habe ja immer das Gefühl, das viele davon in einer sehr “gesprochenen” Sprache geschrieben sind. Deswegen wird dem jetzt Rechnung getragen (und auch damit hier mal wieder ein bisschen mehr los ist). Du suchst dir einfach den Text aus, den ich für dich lesen soll und dann mach ich das. Bitte mit Link zum Text in die Kommentare posten und ab geht die Luzie. Dabei wird das noch nichtmal besonders demokratisch gehandhabt: Es geht nicht darum, welche Texte am meisten Stimmen bekommen, sondern welche Texte sich überhaupt gelesen gewünscht werden. Jeder Wunsch wird berücksichtigt, zumindest so lange die Aktion läuft. Und WIE lange das sein wird, das weiß ich selbst noch nicht. Das File kann man dann runterladen und überall mit hin nehmen. Nilzenburger in der Bahn, im Auto, im Swingerclub, auf der Arbeit, kurz: Überall da, wo man was hören kann.

Also: Im Weltfrieden stöbern, Text aussuchen, in die Kommentare posten und vom Autor gelesen bekommen. Bin ja mal gespannt, ob sich überhaupt irgendjemand an irgendeinen Text erinnern kann…



Meine Lieblingstweets des Jahres 2009

Hinweis: Das sieht jetzt so aus als wenn ich die Idee bei Spreeblick geklaut hätte. In Wirklichkeit habe ich dieses Tab aber schon seit 4 Tagen offen im Browser und noch nicht fertig gemacht. Sind wieder die anderen schneller. Aber seht es doch mal so: Jetzt habt ihr schon zwei verschiedene Listen mit tollen Tweets vom letzten Jahr. Ist das nichts?

Eine unprätentiöse Überschrift für einen Artikel, der doch so viel kapriziöses hat: So muss das sein. Keine lange Einleitung: 2009 war das Jahr in dem Twitter und ich endgültig in Love fielen, nachdem wir einen etwas mauen und anstrengenden Start hatten. Aber so ging es mir mit Facebook ja auch. Und es passiert immerwieder das ich mal meine Favoriten auf Twitter durchlese (das sind die tweets von andern, die ich als “gut” mit einem Sternchen markiere) und mich köstlich amüsiere. Deswegen jetzt und hier und als fröhlicher Jahresabschluss meine Best-Of-Liste anderer Leute tweets, die mich fröhlich machen/gemacht haben. Auf gehts.

Platz 10

Der Thombl bringt da ganz gut auf den Punkt, was eigentlich jeder bei Twitter jeden Tag erwartet. Deswegen zu Recht in dieser Liste vertreten und natürlich auch ein super Opener:

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Platz 9

Deef Pirmasens ist einer meiner Lieblingsfollower und Twitterer. Der hat eine gute Mischung aus trockenen Alltagsbeschreibungen und manchmal, ganz manchmal, da entfleucht ihm such a masterpiece wie dieses:

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Platz 8

Der Euphoriefetzen ist unbedingt lesenswert. Und zum Beweis habe ich einen grossartigen Tweet von ihm, der vor allem Freunden asiatischen Essens erst ein lautes “Aha!” und dann ein komisches Gesicht und dann ein Schmunzeln (mindestens!) entlocken wird. Übrigens: Euphoriefetzen twittert auch noch über viele andere tolle Dinge. Wie jeder in dieser Liste unbedingt Folgewert. Oder wie auch immer man das bei Twitterern nennt.

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Platz 7

Ich habe sehr rudimentäre Ahnung von Fussball, die meisten Namen sind mir aber geläufig. Was für ein Spass aber wäre das, wenn dem nicht so wäre? Findet auch reeft:

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Platz 6

Ein Sascha Lobo-Tweet gehört in diese Liste. Beherrscht er das Medium doch wie kein Zweiter. Und sondert meistens ganz wuderbare Tweets ab. Hier ist nun einer, zu dem man vielleicht die kleine Vorgeschichte erklären muss: Robert Basic, seines Zeichens Superblogger, hat vor nem Jahr oder so seinen Blog verkauft. Ich glaube der hat damals ne gute Stange Geld dafür gekriegt. So 50.000 Euro, wenn ich mich nicht irre. Hab gerade keine Lust nachzugucken. Zuletzt hat er wieder für Buzz um seine Person gesorgt, weil er nun seinen Twitter-Account zum Verkauf anbot. Und das man auch noch Sponsor bei seinem neuen Projekt “Buzzriders” werden könnte. Und hat eine Beispielrechnung gemacht, in der er für seinen Twitteraccount 50.000 Euro bekam. Bei, ich glaube, 4000 Followern. Nicht wirklich umwerfende Zahlen. Das ganze war ein bischen peinlich und hat für Aufmerksamkeit gesorgt (später behauptete Basic das er das ja hauptsächlich des Buzz wegen gemacht hätte und er noch kein passendes Angebot für seinen Account bekommen hätte - ja ne, is klar…). Und eben zu folgendem unfassbar lustigem Tweet von Sascha geführt, über den ich wirklich jedes Mal lachen muss, wenn ich ihn sehe:

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Platz 5

2009 - Das Jahr in dem “Schmidt und Pocher” endlich wieder aufhörte. Hipcheck hat das ganze noch etwas origineller formuliert und getweetet:

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Platz 4

Ich lese gerne Sibylle Berg. Wirklich. Ich mochte “Gold”. Frau Berg twittert auch. Manchmal sehr schräg, manchmal sehr Schwanz, aber manchmal auch einfach nur sehr lustig. Ich habe Milch über die Tastatur gespuckt, als ich ihren Tweet las, der sich auf Frank Schirrmachers Buch “Payback” oder, wie es hinter vorgehaltener Hand heisst: “Ein alter Sack kommt nicht mehr klar”, bezog:

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Platz 3

Johnny bloggt als Spreeblick (Nein, dieser Tweet war auch schon VOR dem Spreeblickartikel in dieser Auswahl und auch auf diesem Platz…;)). Und in diesem Sommer ging es auf Twitter wirklich heiss her, vor allem in Anbetracht der Bundestagswahlen, im September. Natürlich war die Piratenpartei dabei am meisten (selbstgemachtes) Thema. Aber es ging auch um grundsätzliche Fragen. Ich glaube irgendwann war bei jedem der Punkt erreicht, wo man den Scheiss nicht mehr lesen wollte. Das kann man aber auch eleganter ausdrücken, wie der Grand Seigneur der deutschen Bloggosphäre hier beweist (und mich vermutlich wegen dem eben verliehenen Titel töten wird) und bei dem ich mir immer vorstelle, das er ihn drehend auf seinem Bürostuhl mit piepsiger Stimme laut ruft, was das Ganze noch lustiger macht:

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Platz 2

Es war ein harter Kampf zwischen die beiden letzten Plätze. Klar war, das mein GTT-Partner Herm nicht fehlen darf. Vermutlich DER Qualitätstwitterer des Jahres. Jeder Tweet ein Treffer. Aber so viel Perfektion ist natürlich auch unheimlich. Und ich weiss nicht ob er in folgendem Tweet einfach nur einen Blick auf seine eigene Wand beschreibt. Ich bleibe da vorsichtig.

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Platz 1

Hurra! Der Gewinner des Jahres steht fest! Es ist Bosch! Bosch ist eigentlich ein Twitterer wie du und ich. Mal kommt der absolute Knaller von ihm, mal Belangloses. Was auch immer, der grösste Jazzexperte der Alster, Elbe und meinetwegen auch des Rheins, hat hier mit seinem Tweet voll ins Schwarze getroffen. Ich meine, das ist auf so vielen Ebenen lustig, das musste einfach Platz 1 werden. Ich verrate nicht zu viel, seht selbst:

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Ein sehr gutes Twitterjahr, wird man später einmal sagen. Ich bin gespannt was dieses Jahr passiert.



Flugzeug - Gitarre - Kracks

Ein amerikanischer Country/Schlager-Sänger geht mit seiner Band auf Tour. Da ja in den US of A die Strecken gerne mal etwas weitläufiger sind, beschliesst man zum Auftrittsort zu fliegen. Linie natürlich. Da gibt es die Billiganbieter, aber man verlässt sich lieber auf die Normalpreisigen Fluglinien und bucht sein Ticket bei United Airlines.

Und was dann passiert ist ebenso bizarr wie lustig, wenn es nicht so traurig wäre: Die Jungs sitzen im Flugzeug und horchen auf als eine Frau, die aus dem Fenster guckt plötzlich ruft: “Die schmeissen da Gitarren rum!”. Sofort ist der Sänger alarmiert, guckt raus und sieht wie das Bodenpersonal relativ unsachgemäss mit seinen Instrumenten umgeht. Er springt auf, versucht jemand verantwortlichen zu finden, aber keine Chance. Also geht er im Zielort zum Bodenpersonal und möchte sich da beschweren. Da fühlt sich aber auch niemand zuständig und dann geht der lange, sinnlose Weg durch die Instanzen los, der damit endet, das ihm niemand glaubt, niemand recht gibt und es allen scheissegal ist, das seine Gitarre mehr oder weniger mutwillig zerstört wurde. Und was macht der klassische Country-Sänger da? In all seiner Not und Verzweiflung? Was ist die stärkste Waffe eines Volksbarden? Die Musik. Na klar. Er entschliesst sich nach jahrelang sinnlosem rumtelefonieren, drei Lieder über den vorbildlichen Umgang mit Gepäck bei United zu schreiben, zu singen und zu veröffentlichen. Und somit kommen wir zum ersten schönen Song, sehr cheesy, sehr catchy, eigentlich fast sehr Flippers, aber eben mit dieser hauchfeinen Note Protest, der es wieder zu einem Country-Song im eigentlichen Sinne macht. Zu einem Lied eines Interpreten, dessen Genre dafür bekannt war, den Finger in die Wunde zu legen (San Quentin?), bevor es von weichgespülten Alpha-Tierchen a la Garth Brooks zum Abziehbild wurde. Das nenn ich mal einen gelungenen Rückschritt richtung Fortschritt. Die “Sons of Maxwell” mit ihrem Sänger Dave Carroll und ihrem Song mit dem subtilen Titel: “United breaks guitars


[YouTubeDirektLiedNummerEins]

Ich bin ja mal auf die nächsten beiden Lieder gespannt, habe das Gefühl es ist schon alles gesagt. Vielleicht kommt noch eins aus dem Blickwinkel der Gitarre und eins aus dem Blickwinkel des Gepäckverladers. Oder so. Die ganze Story in aller Ausführlichkeit findet man hier, auf Dave Carrolls Seite. Ich mag diese Art Protest. Allerdings sollte er dringend mal an seinem Outfit arbeiten….



Fiffige Forschläge für fiele Festival Fans

Festivals sind ja ein Universum für sich. Ein Wochenende lang hängt man mit Freunden ungemütlich im Schlamm und versucht noch ein bischen von seiner Lieblingsband mitzubekommen. Was schwer fällt, wenn man den Tag schon mit einem Frühschoppen beginnt. Und trotzdem: Wenn das Festival dann vorbei ist, dann erinnert man sich nur daran, was man für eine grossartige Zeit gehabt hat.

Denn auf Festivals, da kann man auch mal abspacken. Und da man mit der Lust daran nicht alleine ist, kommen schnell ganz viele andere dazu, die gerade auf der gleichen Wellenlänge unterwegs sind. Und nirgends kriegt man das mal wieder schöner und lustiger demnstriert, als in folgendem Video:

Ein Typ spackt, vermutlich breit oder von sich und der Musik (und dem grandiosen Ausblick) berauscht, ein bischen zur Musik rum. Ein anderer kommt dazu und spackt aus Spass etwas mit. Und dann kommt der beliebte Eigendynamikeffekt. Ich hab mich auf jeden Fall kaputtgelacht. Vor Freude. DAS ist gelebter Weltfrieden. Guckt mal:


[YouTubeDirektSpontanFlashmob]

Nun, spontanes abspacken hat auch seine Grenzen. Zumindest für manche Polizisten. Während 2 der 3 hier beteiligten Staatsdiener anscheinend eher deeskalieren wollen, reitet sie der dritte, nervöse in die Scheisse und versucht die Situation mit Elektroshocks unter Kontrolle zu kriegen. Und auch wenn Typen, die alles ausdiskutieren wollen nerven: Das ist wohl etwas zu viel des Guten. Oder Schlechten. Je nachdem. Deswegen: Passt auf, wenn ihr nackt aufs Festival geht! Die Jungs sind unberechenbar!

[VimeoDirektTaserGegenLöres]

[Erstes Video via Facebook, zweites via René]



Hier, meine Karte

Nehmen wir mal an ich bräuchte noch eine Visitenkarte (ein äusserst anachronistisches Utensil, das sich damals die Menschen vor allem auf Geschäftstreffen in die Hand gedrückt haben um ihre Kontaktdaten auszutauschen, ja Kinder, die waren da drauf gedruckt!), so hatte ich immer ein Design/Inhalt favorisiert, das ich mal vor nem Jahr oder so im Netz gesehen habe:

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Aber was ich jetzt gesehen habe, ist der absolute Wahnsinn. Eine wirklich fantastische Visitenkarte von einem der lustigsten Menschen der Welt. Allerdings ist die Karte selber auch schon alt, ich glaube der benutzt heute auch keine mehr. Aber die, die er damals hatte, die war der Hammer. Die würde ich heute noch machen. Vielleicht fällt mir ja doch ein guter Grund ein, wofür ich Visitenkarten brauche, dann kann ich sie so machen wie Steve Martin:

steve-martin

[Karte von Andrew Bush, via der grossartigen Katja Riot 36]



Das beste Online Museum der Welt

Wisst ihr, von mir aus kann die CDU, die Regierung, die Content-Industrie, und wer sonst noch so meint das Netz sperren zu müssen, das gerne machen. Die sollen alle Seiten zu machen. Google? Pff, Zeitfresser. SpOn? Kann ich auch im Heft nachlesen und gleichzeitig dadurch auch noch den Printjournalismus retten, der ja so bedroht ist. Blogs? Die Klowände des Internet. Twitter? Die Klowand der Klowände des Internet. Facebook? Wer braucht das, sind doch eh alles Nazis da. Echt. Macht den ganzen Kladderadätsch zu. Plötzlich boomen auch wieder so schwer angeschlagene und unser aller Mitleid verdienende Industriezweige wie (Kulturindustrie deiner Wahl einfügen). Und die POst wird sich auch freuen, das wieder mehr Briefe verschickt werden.

Das ist mir alles egal. Es darf nur eine einzige Seite aufrufbar bleiben. Wir nennen es dann auch nicht mehr “das Internet” sondern “das Kompetenznetz”, obwohl es gar kein Netz mehr sein wird. Und jeder muss sich täglich diese Seite angucken. Denn was es da zu sehen gibt, das ist der Wahnsinn. Das hat mir gerade so eine unglaubliche Freude bereitet, das ich aus dem kichern nicht mehr raus komme. Es ist ein Museum der Alltagskultur. Ein Museum das sich nur um den einen Gegenstand dreht, den jeder von uns schonmal gesehen hat. Mit dem jeder von uns schon auf die ein oder andere Weise in Berührung gekommen ist. Und dieses Museum bildet diesen Gegenstand in seiner mannigfaltigen Erscheinungsweise ab, zeigt uns wo er auftaucht, beweist uns das er weiter verbreitet ist, als wir ohnehin schon geahnt haben.

Ich könnte noch weiter ausholen in meiner Lobrede auf die jetzt schon beste Idee des Jahres, die in einem Blog veröffentlicht wurde. Stattdessen möchte ich aber das ihr jetzt alle zu Dirk rübergeht, der laut seiner Domain “Bigstyler”, was er mit diesem, übrigens ständig erweitert werdenden, Post bestens unter Beweis gestellt hat. Meine Damen und Herren, liebe Kinder und Rentner, ich präsentiere ihnen:

Das deutsche Fliesentischmuseum!

Für mich ab heute absolute Pflichtdomain zum täglichen checken.

[via Malte Welding]



140 Zeichen setzen

Man kann sich über den Sinn und Nutzen von Twitter lange streiten. Ich zum Beispiel weiss bis heute nicht, was eigentlich die Intention des Dienstes war. Wer hat das warum erfunden? Was auch immer sich der Herr Twitter dabei gedacht hat: Der Erfolg gibt ihm recht. Twitter ist in aller Munde, mal als Aphorismen-Maschine, mal als News-Aggregator. Wie auch immer: Ich finde es ist ein lustiger Ort an dem ich manchmal spannende Dinge erfahre, schöne Links entdecke oder wunderbare Bonmots lese.

Die 140 Zeichen, die man zur Verfügung hat, werden immer mehr mit Bedacht gewählt und so nahm die Entwicklung ihren lauf. Besonders geschriebene, sogenannte “tweets”, wurden kurzerhand zur “Twitteratur” erklärt. Und was wäre eine Form der Literatur ohne Kritik? Eben. Nichts. Weswegen sich ein Haufen wagemutiger Twitterer und Blogger zusammentaten und die “Twitkrit” gründeten um ausgewählte tweets in ihren gesamtgesellschaftlichen Kontext einzuordnen und kritisch-fundiert unter die Lupe zu nehmen. Das war vor einem Jahr. Nun wird Geburtstag gefeiert und mehrere Blogger/Twitterer/Menschen wurden angefragt, mal eine Gast-Twit-Krit zu schreiben, so auch ich. Und wenn ihr die mal lesen möchtet, dann bitte ich euch hier entlang. Nochmal an dieser Stelle: Happy Birthday Twitkrit. Auf die nächsten 139 Jahre.