Themenfreitag: Friedenshymne

Ich habe ein wenig mit GarageBand rumgespielt und plötzlich ist ein Song entstanden. Habe ich mich also schön brav hingesetzt und noch schnell einen Text geschrieben und aufgenommen. Tatsächlich hauptsächlich um das Programm auszuprobieren. Dabei ist natürlich eine Hymne über eine bessere Welt herausgekommen. Und wie das klingt, das könnt ihr jetzt hören. Viel Spass.

Frieden von Nilzenburger

Übrigens: Wer meint er könnte besser singen, der kann das ja gerne tun.
Dieses Lied ist ein Geschenk für euch, weil ja heute der Echo verliehen wird und was kann man bei einem Fest der Plattenindustrie besseres machen, als Lieder zu verschenken? Eben.



Themensamstag: Gitarrenmusik 1992

Ein kleiner Rückblick, willkürlich gewählt auf das Jahr 1992. Meine damaligen Hits hatten alle was mit Gitarre zu tun. Was anderes kam mir nur schwer ins Haus. Aber seht selbst.

Primus - Jerry was a Race Car Driver


[YouTubeDirektBrummBrumm]

Mein Bruder hat sich damals die Primus Platte geholt. Sailing in a Sea of Cheese hiess die glaub ich. So eine Musik hatte ich noch nie gehört. Dieses Basslastige, diese merkwürdigen, grotesken, ja geradezu comicartigen Kompositionen haben mich schwer beeindruckt. So muss sich wohl ein 16-jähriger vor ein paar Jahren gefühlt haben, als er zum ersten Mal System of a Down gehört hat.

The Wonderstuff - Don´t let me down, gently


[YouTubeDirektFröhlich]

Mein Vater hat 91 zu Weihnachten den ersten Watchman geschenkt bekommen, so einen kleinen Fernseher. Den haben wir mit in den Italienurlaub genommen. Bei einem der zwei Sender die man über die mickrige Antenne empfangen konnte, wurde tagsüber für 2 Stunden zu MTV England geschaltet. Ein absolutes Fest der Popmusik für mich. Dabei entdeckte ich Wonderstuff und dieses schöne Lied. Die Platte war in Deutschland schwer zu bekommen und irgendwann habe ich die Suche aufgegeben. 10 Jahre später bekam ich sie auf einem Flohmarkt für wenig Geld. Zu Hause direkt gehört und festgestellt: Das Album war scheisse. Aber der Song immernoch super.

Nirvana - Lithium


[YouTubeDirektYeahYeah]

Ist klar.

Pantera - This love


[YouTubeDirektLiebe]

Wow. Was für eine Platte. Plötzlich war Metal nicht mehr uncool. Und sollte nie wieder so perfekt und auf den Punkt gebracht werden, wie bei diesem Album. Was haben wir zu der Nummer gemosht, in den Partykellern diverser Schulfreunde. Hammer. Auch wenn bei der Videoversion der coole, kurze Doom-Part fehlt.

Coffin Break - Our world now


[YouTubeDirektPause]

Hätte ich 92 eine Gitarrenband gehabt, ich wäre wohl stante pede nach Seattle ausgewandert, weil plötzlich alles was von da kam und 6 Saiten anschlagen konnte erhöhte Aufmerksamkeit bekam. Meistens zu recht (z.B. Mudhoney oder Soundgarden), manchmal nicht ganz so nachvollziehbar (Es tut mir in der Seele weh, entschuldige Julie, aber: Pearl Jam) und manchmal eigentlich so gut wie gar nicht. Wie im Fall von Coffin Break. Gut. Sie waren auch punkiger und hardcoreiger. Und sie waren nicht bei SubPop gesignt, sondern bei Epitaph, einem lupenreinen PunkRockLabel. Ich habe auch Coffin Break über meinen Bruder entdeckt und fand die sofort super. Weiss auch nicht mehr warum. Die lagen irgendwie immer so ein bischen daneben. Das fand ich wohl super.

Ausser Konkurrenz:

King Kong - Peels


[YouTubeDirektSchüler]

Mehr Fan geht nicht. King haben es in ihrer kurzen Existenz auf 3 Alben gebracht. Vor allem die ersten Beiden sind wichtig für mich gewesen (vermutlich das dritte nie so wirklich, weil es nie auf Vinyl rauskam). Ich war absoluter King Kong Fan, es gab keine bessere Band für mich. Bis Nirvana. Ich konnte alle King Kong Texte auswändig (und das kann ich wohl auch heute noch) , das T-Shirt habe ich zertragen, ich habe im Kaufhaus unseres Städtchens die Leute in der Musikabteilung so lange genervt, bis sie mir das Dekomaterial vom ersten und später auch noch vom zweiten Album geschenkt haben. Ich habe mir zu beiden Alben die Autogrammkarten der Band bestellt. Und ich war auf den Konzerten zu beiden Alben. Dazu vielleicht noch das besondere Erlebnis meiner Jugend: In Bonn haben King Kong auf der Tour zum ersten Album in der Biskuithalle gespielt, ich würde sagen eine Location für vermutlich bis zu 1000 Leute. An dem Abend des Konzertes waren ca. 15 Gäste da. Darunter mein Bruder und ich. Die Band kam auf die Bühne, sah die Lage und eröffnete die Show mit den Worten:
“Bevor wir jetzt hier alle zur öffnetlichen Probe einladen, gibts erstmal für jeden ein Getränk.”
Dann kamen sie von der Bühne und gingen mit allen Zuschauern zur Bar, wo ich eine Cola bekam. Das Konzert ging dann los. Ich sang wirklich jeden Song aus vollem Halse mit. Deswegen wurde ich dann irgendwann auf die Bühne geholt, mit meinen 14 Jahren, und ich sollte den Anfang von Peels singen, obigem Song. Ich, neben meiner Lieblingsband auf der Bühne. Das war der Hammer. Und ich habe alles gegen. Farin hat sich gefreut und die anderen fandens wohl auch ganz lustig. Und ich war im Rockstarolymp.
Zum Konzert zum zweiten Album, 1,5 Jahre später, ging es ins Kölner Underground. Ein kleinerer, intimerer Club. Der war auch relativ voll. Mein Bruder und ich haben uns aus einem Karton Gitarren gebastelt und mit der Band auf der Bühne abgerockt. Was auch grossartig war. Ja, man kann sagen: Von King Kong war ich wirklich Fan. Mit Haut und Haaren.



Themenkaterfreitag

Themenauswahl kommt, aber ich brauch noch ein bischen, ich bin nämlich gestern aus Versehen mit einer Gehirnchirugin abgestürzt. Bevor ich dann von Mitte bis Neukölln lief. Mir tut jetzt der Kopf weh. Vielleicht schafft ihr es ja auch euch in den Kommentaren auf ein Thema zu einigen, das wär doch mal was Neues! Das fänd ich toll!



Themenfreitag #9: Mädchen

Ich habe ungefähr 12 Anläufe gebraucht. Immer wieder hatte ich das Gefühl, diesem sehr sehr schönen Thema nicht gerecht zu werden. Entweder war es zu lobhudelig, oder zu meckerig oder zu beides. Mbachmal auch flach, albern, doof, unverständlich, bemüht, hochgestochen. Ich wusste die ganze Zeit nicht wie ich es angehen sollte. Ich habe sogar eine Version geschrieben, die mir zu Mario Barthig war…es steckt also in uns allen. Was ich damit sagen will ist: Erwartet hier keinen Mädchenartikel von mir. Wirklich nicht. Hier wird keiner kommen. Ich kann keinen schreiben. Es geht einfach nicht. Ich weiss: Ihr habt das Thema gewählt und deswegen sollte ich auch etwas drüber schreiben, aber es will einfach nichts verwertbares in diesen einen Artikle hier fliessen. Deswegen lasse ich es. Das ist nichtmal eine grossartige “Geschmackspolizei” sondern ihr müsst mir einfach glauben, das man keine Artikel schreiben kann, in denen man versucht 12.000 Facetten eines Themas berühren zu können. Es geht nicht.



Zeit zu wählen…

Themenfreitagabstimmungstime!

- Ekel
- Gott
- Mädchen
- Konzentration
- Aberglaube
- Oregano

Ich bin gespannt und hoffe für euch und mich nur das Beste. Die heutige Abstimmung endet um 17:30 Uhr.



Themenfreitag # 8: Call in TV

Verrückt, oder? Das Thema des Themenfreitags steht fest, ohne das ihr gewählt habt? Wie kann das sein?

Ganz einfach: Der Hot Button hat zugeschlagen! Und ihr habt es nicht mitbekommen! Der helle Wahnsinn!

Bevor ich jetzt zuviel schreie; sehet weswegen ich zu wenig schlief:

[YouTubeDirektFernsehen]

10 Stunden Non-Stop Schnitt stecken da drin. Merkt man gar nicht, was? Diese scheiss Schriften mit dem Titelgenerator zu erzeugen und dann da einzubauen…das kostet Nerven, sag ich euch. Ist aber doch ganz lustig geworden, find ich. Und natürlich als Durchhalteparole gedacht, an Stefan, aber auch an alle anderen denen generell übel mitgespielt wird. Im Netz laufen ja wirklich eine Menge Arschlöcher rum. Gut das man dann weiss, das auf dem Weltfrieden kein Platz für Deppen ist!



Themenfreitag # 7: Karate

Langsam wirds absurd. Ich soll also was zu Karate schreiben. Ich. Sport. Ich? Na gut, das Leben ist kein Wunschkonzert, zumindest nicht meins, sondern euers und weil ich ja schon fast sowas bin, wie der Florian Silbereisen des bloggens, erfülle ich euch selig lächelnd euren Wunsch und schreibe etwas über Karate (P.S.: Bei Hawaii wäre wirklich etwas semi-ekelhaftes gekommen…aber auch sehr lustig).

Für mich war und ist Karate sowas wie die Mutter allen asiatischen Kampfsportes. Also in meiner Wahrnehmung. Kung Fu hat für mich irgendetwas Kirmes-mässiges (fragt nicht warum). Und dann gibt es doch noch diesen Kampfsport, der angeblich der gefährlichste der Welt sein soll…wie hiess der nochmal…äh…keine Ahnung. Ist ja auch egal, darum geht es nicht. Meine Tochter wird vermutlich Karate im Sportunterricht haben, wenn dieses Jahr die Schule losgeht, und das finde ich persönlich tatsächlich richtig knorke. Irgendwie cool so eine 6jährige, die Karate kann. Finde ich. Dann muss ich als Vater auch später nicht den ganzen Verehrern eine reinhauen, das macht die dann schon selber.

Mein bester Freund in der Grundschule war im Judo. Ich wollte dann auch sowas machen, aber eher halbherzig. Bin dann doch zum Blockflötenunterricht geschickt worden. Aber damit kann ich potentielle Angreifer auch in die Flucht schlagen…believe me. Mein “Blockpipe” (© MC Winkel) Solo, das hält, ausser mir, niemand lange aus. Was mir beim Karate auch noch gut gefällt. ist dieses Verbeugen am Anfang und am Ende. Ich möchte ja mal die Schlägerei sehen, wo die das machen…

Eine der ersten Assoziationen, die ich bei Karate hab (also quasi einer der ersten zehn Treffer bei “Mein Gehirn-Google”), ist der King. Elvis. Noch vor Bruce Lee. Ein Vöglechen hat mir gezwitschert, das es so war, das der Karatelehrer vom King, ihm die Priscilla ausgespannt hat und daran die Ehe zerbrach. Ist das nicht schlimm? Stellt euch vor, ein Karatelehrer spannt euch den Partner aus. Da hakt man doch nicht mal mehr nach. Das muss man dann so hinnehmen, denn mit einem Karatelehrer will ich mich nicht anlegen.


[YouTubeDirektSchule]

Schön finde ich aber, das Elvis so selbstverständlich und klar mit Karate assoziiert wird, und das geht nicht nur mir so, sondern auch den Tinnef-Herstellern. Die das ganze dann natürlich als “Cool Elvis Stuff” verkaufen. Sehr schön zu sehen in folgendem Video:


[YouTubeDirektTCBWecker]

Nun eine ungefilterte Sammlung zweitrangiger Karate-Assoziationen aus meinem Kopf:

- Ich habe mir mal in London, zu der Zeit als ich noch VHSen sammelte, meinen einzigen Bruce Lee-Film gekauft. In dem er nichtmal selber mitgespielt hat. Vielleicht hätte man das bei dem Titel auch ahnen können. Er hiess:
“Bruce Lee fights back from the grave”

- Ich bin vor Jahren mit meinem Bruder in eine Lagerhalle in Köln gezogen. Wir haben die selbst ausgebaut. Vor uns war da eine Karateschule drin. Der Typ ist wohl über Nacht abgehauen. Diese Nacht muss sehr lange her gewesen sein, denn die provisorischen Pressspan-Duschkabinen, die wir drinnen abreissen mussten, waren schon gut angefault. Monate später, wir hatten alles so weit fertig und es uns gemütlich gemacht im neuen Domizil, kam eine Gruppe junger Asis an, die fragten wo der Typ von der Karateschule sei, er hätte nämlich noch eine Bohrmaschine von ihnen. Wir hatten weder eine Bohrmaschine zuviel, noch eine Ahnung wo der Typ steckte. Das haben die jungen Herren dann zur Kenntnis genommen, aber mit hochgezogenen Augenbrauen. Glaubten uns wohl nicht so richtig. Ich fragte mich noch Wochen später, warum man zu siebt eine Bohrmaschine abholen muss.

- Ja, ich habe Karate Kid auch gesehen. Ja, ich musste den gucken um an die Mädchen ranzukommen. Ja, sie waren damals alle in Ralph Macchio verliebt. Ja, ich kann mich auch noch an Mr. Myagi erinnern. Ja, mich hat auch diese Zaunstreichszene am meisten beeindruckt. Ja, ich fand den damals auch ein wenig kitschig. Ja, ich gucke den heute noch wenn er mal Sonntagnachmittags läuft. Nein, die Mädels damals haben mich trotzdem nicht rangelassen.

- Meine Mutter ist mal eine Zeit lang zum Tai-chi gegangen. Mein Vater hat dann immer gefragt: “Na? Gehst du wieder zum Mischi-Mischi?” Kann ich heute noch drüber lachen.

Zum Abschluss des heutigen Diskurses, noch ein Blick in die KarateSchule eines ehemaligen Sparing-Partners von Elvis (laut eigener Aussage). Schönes Wochenende!


[YouTubeDirektYouAttackedMeWrong]



You choose - I lose.

Es ist wieder Themenfreitag! Bitte wählen sie ihr heutiges Wunschthema. In den Kommentaren. Zur Auswahl stehen:

- Ekel
- Karate
- Pfadfinder
- Hawaii
- Rasierer
- Gitarre

Bitte wählen sie gut überlegt. Die heutige Deadline legen wir mal wieder auf 17 Uhr. Bis dann.
Da jetzt nicht mehr mit einem erdrutschartigen Wechsel der Themen zu rechnen ist, heisst das heutige Thema Karate!…(ach du Scheisse)

Übrigens: Sollten sie in der Zwischenzeit die Lust verspüren, einen neuen Text von mir zu lesen, verweise ich sie gerne an die neueste Ausgabe des “Mindestens haltbar”-Magazins und meinen just dort erschienenen Text “Der Rosenkrieg”. Viel Vergnügen.



Themenfreitag # 6: Jazz

Hier stand bis gerade eben noch ein ausführlicher Artikel über Jazz als Musikstil. Was mir persönlich daran gefällt, wie toll ich den finde und die Frage, warum denn so viele Leute die “Köln Concerts” von Keith Jarret zu Hause im CD Regal stehen haben, weil es ja eindeutig bessere Platten gibt und auch weitaus weniger depressiv wirkende Jazzpianisten wie den tollen Dave Brubeck. Ausserdem hatte ich noch Vince Guaraldi vorgestellt, toller Jazzer, und den meisten wahrscheinlich unbewusst dadurch bekannt, das das der war, der immer diese schönen Stücke geschrieben hat, die bei den Peanuts im Hintergrund liefen. Und dann schrob ich nochwas über Don Ellis, ein Trompeter der auch eine Big Band hatte und mit denen die unglaublichsten Arrangements spielte. Was vor allem auf der Live at Monterey! CD (und auf dem Nachfolger Electric Bath) eindrucksvoll zu hören ist (am wie ich finde immernoch eindrucksvollsten in dem Song “33 222 1 222″, welcher das Taktschema des Liedes meint) und mich voll und ganz von Ellis überzeugte. Dazu hatte ich noch schöne Videos rausgesucht und sogar Bilder der jeweiligen Plattencover eingebunden. Weil aber, nachdem ich dann versuchte das erste Cover auf den Server zu laden, was unverhältnismässig lange dauerte und ich dann deswegen auf den ZURÜCK-Button meines Browsers drückte, der ganze Artikel nun weg ist, schreibe ich nun über einen anderen Teilaspekt des Jazz:

In der 8. Klasse durften wir in Sport wählen was wir machen sollten. Es gab, wenn ich mich recht entsinne, 3 Kurse zur Auswahl. Fussball, Basketball und Jazz Dance. Ich habe mich mit zwei Freunden zusammengetan. Tobi und Tommi. Wir überlegten folgendermassen: Zum Fussball, da gehen doch nur die Prolls, das wird superanstrengend. Also nicht. Basketball war zu der Zeit grosses Thema (White men can´t jump). So als Teil der Hip Hop Kultur. Tommi war Metalhead, Tobi und ich Grunge. Damit schied Basketball also auch aus. Hat uns eh keinen Spass gemacht, da gingen nur die rein, die überdurchschnittlich gross gewachsen waren. Blieb also nur noch Jazz Dance. Für Jungen in dem Alter nicht die erste und nicht die normalste Wahl, aber: Wir, mit allen Mädchen der Stufe zusammen in einem Kurs! Das war doch mal ein Argument! Und das bischen rumhüpfen, das konnte doch wohl nicht so schwer sein. Und überhaupt: Die Mädels sitzen doch dann wahrscheinlich eh die ganze Zeit nur rum und klatschen und zwischendurch wird mal so getan, als ob man ein bischen tanzt.

Wir haben uns sehr geirrt.

Erstens: Von rumsitzen und klatschen konnte keine Rede sein. Äusserst ambitioniert gingen hier, von der Schulprinzessin bis zur Hinterbänklerin alle zu Werke. Scheisse, artete also dann doch in körperlicher Arbeit aus…

Zweitens: Ja, wir waren die einzigen Jungs in dem Haufen. Dummerweise brachte uns das auch eher Nachteile, denn mit den Jungs die auch im Tanzkurs sind, wollte wohl keines der Mädchen gesehen werden.

Drittens: ALLE Girls einigten sich EINSTIMMIG eine Choreographie zu “Lets talk about Sex” zu machen. Jede Stunde, 7mal dieses Lied. Seitdem kann ich nicht mehr mit Frauen über Sex reden.

Viertens: Etwas, was wir ebenfalls nicht bedacht haben oder auch einfach nicht wussten: Die Choreographie, die wir alle zusammen einstudierten, die wäre ja viel zu schade um sie in der Turnhalle unentdeckt zu lassen. Weswegen wir sie beim nächsten Schulfest im Oktogon (das war unsere Aula) aufführen durften. VOR DER VERSAMMELTEN SCHULE!!!

Fünftens: Drei Männer in einer Mädchentanzgruppe? Exotenbonus! Und zwar ein so dermassen deutlicher Bonus, das die Lehrerin so gnädig war jedem von uns ein Solo in der Choreographie zu geben. Nochmal zur Erinerung: VOR DER VERSAMMELTEN SCHULE!

Was soll ich sagen: Der Auftritt war ein voller Erfolg. Mit lautem Jubel und frenetischem Applaus wurden vor allem die drei Vortänzer der Jazz Dance Gruppe des Gymasiums von ihrer Schule gefeiert. Man merkte uns wohl an, das wir es dann doch nicht ganz so ernst nahmen wie die Damen, die sich ob ihrer tänzerischen Fähigkeiten wohl schon in den Armen eines der Mitglieder von NKOTB sahen. Wir haben einfach unseren Stuss gemacht. Schlechter Breakdance im Solo und so. Das Angebot der Lehrerein, doch weiter mitzutanzen, lehnten wir dankend ab und so weit ich mich erinnere hat sich dann auch die Jazz Dance Gruppe sehr schnell aufgelöst. Na klar, wenn die Stars weg sind…

Ach so: Den erwünschten Nebeneffekt “Erstes Mal” hat leider niemand von uns durch die Tanzerei erzielen können. Und jetzt nochmal alle zusammen:

[YouTubeDirektGespräch]

Übrigens, um den Kreis noch grossartiger zu schliessen: Was Hip Hop ohne Jazz wäre, ist ja wohl klar. Nada de fuckin Nada.



ARGHL..PFRONZ!

Heute ist ja THEMENFREITAG! Fast vergessen! Ich hab aber auch eine Tour hinter mir…dazu an anderer Stelle später mehr…
Ok, Themanauswahl bis 17 Uhr:

- Sommer
- Jazz
- Schlappen feat. Ballerinas
- Blässe
- Erste Liebe
- Salz

Ich bin ja mal gespannt. Ich denke ihr wisst schon, was ihr diesmal NICHT wählen solltet, ich habs nur als Test dazu gepackt…:)